Gemeinde macht bei stop2drop-Kampagne mit
Die Gemeinde Hochdorf beteiligt sich an der stop2drop-Kampagne gegen Zigaretten-Littering und will die Einwohner für saubere öffentliche Räume sensibilisieren.

Wie die Gemeinde Hochdorf mitteilt, sind Zigarettenstummel der häufigste achtlos weggeworfene Abfall im öffentlichen Raum. Auch in Hochdorf landen diese regelmässig auf Spielplätzen, in Grünflächen oder im Schacht. Zigarettenstummel sind giftig und aus Plastik und schaden der Umwelt und den Gewässern.
Ein einzelner Zigarettenstummel enthält über 7’000 Chemikalien, darunter Schadstoffe wie Nikotin, Blei und Arsen. Bereits ein Stummel kann bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen.
Es dauert bis zu 14 Jahre, bis der Stummel zu schädlichem Mikroplastik zerfällt. Um der Verschmutzung entgegenzuwirken, beteiligt sich die Gemeinde an der nationalen Kampagne gegen Zigaretten-Littering der NGO stop2drop.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
«Ich engagiere mich gegen das Umweltproblem des Zigaretten Litterings, weil achtlos weggeworfene Zigarettenstummel eine erhebliche Belastung für unsere Umwelt und unsere Gemeinde darstellen. Sie verschmutzen öffentliche Räume, gelangen in Böden und Gewässer und setzen dort Schadstoffe frei, die Pflanzen, Tiere und letztlich auch die menschliche Gesundheit gefährden.
Eine saubere Gemeinde stärkt nicht nur das Wohlbefinden der Bevölkerung, sondern fördert auch das Verantwortungsbewusstsein gegenüber unserer gemeinsamen Lebensumwelt. Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, dass öffentliche Räume gepflegt bleiben, die Lebensqualität steigt und wir gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und Rücksichtnahme setzen.»
Mit diesen Worten lädt Reto Bieri, Leitung des Werkdienstes Hochdorf, die Bevölkerung von Hochdorf ein, sich mit den Auswirkungen von Zigaretten-Littering auseinanderzusetzen und gemeinsam zu einem sauberen, lebenswerten öffentlichen Raum beizutragen.









