Hitzeinseln in Ebikon: Messungen zeigen Unterschiede
Im Projekt «3-2-1 heiss» messen Bürger und Schulklassen in Ebikon Temperaturen. Die Ergebnisse werden am 15. September 2025 gemeinsam ausgewertet.

Wie die Gemeinde Ebikon berichtet, haben in den letzten zwei Augustwochen Äbikerinnen und Äbiker sowie eine Schulklasse im Projekt «3-2-1 heiss» fleissig die Temperatur in Ebikon gemessen. Am 15. September werden die Resultate diskutiert.
Eine Schulklasse des Wydenhofs und zahlreiche Äbikerinnen und Äbiker haben sich in den letzten zwei Augustwochen aktiv am Projekt «3-2-1 heiss» beteiligt. Sie haben an ausgewählten Orten in der Gemeinde Temperaturen gemessen und ihre Eindrücke festgehalten. Das Projekt wurde von der Organisation «Catta» begleitet, die den Einsatz in Ebikon ausdrücklich loben.
Hitzeempfinden und Messwerte im Vergleich
Wird ein Ort als heiss oder kühl empfunden, und stimmt dieses Empfinden mit den gemessenen Temperaturen überein? Gibt es Orte in Ebikon, die subjektiv wärmer oder kühler erscheinen als es die Messwerte zeigen? Was beeinflusst dieses Empfinden? Schatten, Wind, Bäume oder die Materialien in der Umgebung?
Diese und weitere Fragen stellten sich alle Teilnehmenden beim Messen. Sie werden an der Schlussveranstaltung gemeinsam diskutiert. Die Veranstaltung findet am 15. September 2025 von 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindehaus statt. Von 18 bis 19 Uhr blicken die Messenden zurück und küren den angenehmsten Ort.
Bewusstsein für Hitzeinseln
Ab 19 Uhr sind alle interessierten Äbikerinnen und Äbiker eingeladen, auf dem Gemeindehausplatz ein gratis Glacé zu geniessen, und den coolsten Ort in Ebikon zu feiern.
Das Projekt «3-2-1 heiss» thematisiert Hitzeinseln, klimafreundliche Raumplanung, Aufenthaltsqualität und Anpassungen an zunehmende Hitzebelastung. Hitze belastet nicht nur Menschen. Auch Infrastrukturen leiden – zum Beispiel durch schneller alternde Beläge, die frühzeitig ersetzt werden müssen. Das braucht Energie und kostet.