Ebikon

Einwohnerrat entscheidet über Grundstücksverkauf

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Rontal,

Der Einwohnerrat Ebikon tagt am 20. Januar und befindet unter anderem über einen Grundstücksverkauf sowie Vorstösse zur Wirtschafts- und Sportförderung.

Die Hauptstrasse von Ebikon.
Die Hauptstrasse von Ebikon. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Gemeinde Ebikon berichtet, tagt am Dienstag, 20. Januar, der Einwohnerrat. Paolo Chiodo (Die Mitte) tritt aus dem Rat zurück. «Die Mitte» wird für den Rest der Amtsdauer 2024–2028 ein neues Mitglied zur Vereidigung vorschlagen.

Auf der Traktandenliste stehen sechs weitere Geschäfte: Unter anderem geht es um die Entwicklung des Areals Sonne. Die Anliker Gruppe plant dort eine Überbauung mit bis zu 85 Wohnungen und Gewerbeflächen.

Das rund 4193 Quadratmeter grosse Areal liegt zentral und ist begrenzt von Mühlebach, Kantonsstrasse, Dorfstrasse und Riedmattstrasse. Die Gemeinde und die Anliker Gruppe setzen auf ein qualitätssicherndes Verfahren.

Mindestpreis von 900'000 Franken

Im Projektperimeter liegt das 393 Quadratmeter grosse Grundstück Nr. 521 im Besitz der Gemeinde. Der Einwohnerrat entscheidet zunächst über den Verkauf des Grundstücks an die Anliker Gruppe.

In einem separaten Antrag soll der Gemeinderat bevollmächtigt werden, mit der Käuferschaft einen Kaufrechtsvertrag abzuschliessen. Dieser legt einen Mindestpreis von 900’000 Franken fest.

Zudem ist darin geregelt, dass der Preis bei einem Ersatzneubau mit einer Ausnützungsziffer von mindestens 2.2 auf 1.1 Millionen Franken steigt.

Buchrain und Dierikon sehen keinen Handlungsbedarf

Das Postulat Nr. 25/03 von Armin Sticher (Die Mitte) und Mitunterzeichnenden vom 25. Mai 2025 fordert Gespräche mit den Nachbargemeinden über eine mögliche Zusammenführung gemeindeeigener oder -naher Betriebe wie Werkhof, Wasserversorgung, Feuerwehr oder Polizei.

Im nun vorliegenden Bericht zum Postulat hält der Gemeinderat fest, dass er das Anliegen vorläufig nicht weiterverfolgt. Grund dafür sind Rückmeldungen aus Buchrain und Dierikon, die keinen aktuellen Handlungsbedarf sehen, sowie der laufende Planungsbericht zur möglichen Fusion mit der Stadt Luzern.

Sollte sich die Ausgangslage ändern, ist ein neuer Anlauf nicht ausgeschlossen.

Bericht zur Wirtschaftsförderung

Claudia Hermann Bründler (Die Mitte) und Mitunterzeichnende forderten mit dem Postulat Nr. 25/04 vom 4. Februar 2025 mehr Transparenz und Engagement der Wirtschaftsförderung gegenüber dem Einwohnerrat.

Im nun vorliegenden Bericht beschreibt der Gemeinderat die zentralen Aufgaben der Wirtschaftsförderung: Bestandspflege und Neuansiedlung von Unternehmen, Standortmarketing, Zusammenarbeit mit der kantonalen Wirtschaftsförderung sowie laufende Verbesserungen der Rahmenbedingungen.

Urs Kaufmann (Die Mitte) stellte im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens für ein Bauprojekt der Kirchgemeinde Ebikon mehrere Fragen zur Fachkommission Ortsentwicklung. Unter anderem stellt er die Grundsatzfrage, ob es diese Kommission braucht, oder ob die Aufgaben auch intern von der Bauabteilung abgedeckt werden können.

Fachkommission als wichtiges Instrument für Baukultur

In seiner Antwort hält der Gemeinderat fest, dass in mehreren grösseren und benachbarten Gemeinden eine beratende Fachkommission für Planungs- und Baufragen eingesetzt wird, unter anderem in Luzern, Horw und Emmen.

Aus Sicht des Gemeinderats soll die Fachkommission Ortsentwicklung auch künftig eine wichtige Begleiterin für die Entscheidungsfindung des Gemeinderats und der Verwaltung sein, wenn es um die Qualität der Baukultur in Ebikon geht.

Anfrage zur Umsetzung der Sportförderung

Claudia Hermann-Bründler (Die Mitte) erkundigt sich in einer schriftlichen Anfrage, wie weit die Gemeinde Ebikon bei der Umsetzung der kantonalen Sportstrategie steht. Der Kanton Luzern hat im Planungsbericht «Sportförderung» klare Ziele formuliert und die Gemeinden durch regionale Koordinationsstellen und zusätzliche Mittel zur Mitwirkung verpflichtet.

Ebikon ist als Mitglied von LuzernPlus Teil dieser Bestrebungen. Die Anfrage zielt darauf ab, welche konkreten Massnahmen die Gemeinde bereits umgesetzt hat oder noch plant.

Gemäss dem Gemeinderat befindet sich die Gemeinde mit LuzernPlus im Austausch über die Einführung des Freiwilligen Schulsports und die Erarbeitung des GESAK im Jahr 2027.

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