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Gemeinsame Zukunft – Ebikon und Luzern lassen Fusion prüfen

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Ebikon und die Stadt Luzern geben eine Grundlagenstudie zu einer möglichen Fusion in Auftrag. Der Bericht soll bis Ende 2026 vorliegen und als Basis dienen.

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Das Gemeindehaus in Ebikon. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Eine Studie soll die Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses der Gemeinde Ebikon und der Stadt Luzern aufzeigen, teilt die Gemeinde Ebikon mit. Sie soll bis Ende 2026 vorliegen und als Entscheidungsgrundlage für die politische Diskussion dienen. Für die Studie beantragen die Gemeinden Nachtragskredite zum Budget 2026.

Die Gemeinde Ebikon und die Stadt Luzern erarbeiten einen Planungsbericht zu einer möglichen Fusion. Der Bericht soll bis Ende 2026 vorliegen und die Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses aufzeigen.

Er dient als Grundlage für allfällige spätere Fusionsverhandlungen. Den Auftrag für den Planungsbericht gaben zwei Vorstösse, die der Einwohnerrat Ebikon und der Grosse Stadtrat der Stadt Luzern im Herbst 2025 jeweils erheblich erklärt haben.

Politische Spitze begleitet Prozess

Zur Umsetzung wurde eine Projektsteuerungsgruppe mit Vertretungen des Stadtrats Luzern und des Gemeinderats Ebikon gebildet. Ebikon wird durch Gemeindepräsident Daniel Gasser, Gemeinderat André Renggli und Gemeindeschreiber Roland Baggenstos vertreten.

Für die Stadt Luzern nehmen Stadtpräsident Beat Züsli, Stadträtin Franziska Bitzi Staub und Stadtschreiberin Michèle Bucher Einsitz. Ergänzt wird die Gruppe durch Jonathan Winkler, Fachspezialist für Gemeindefusionen beim Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern.

Gemeindepräsident Daniel Gasser erklärt: «Die paritätische Zusammensetzung stellt sicher, dass beide Gemeinden ihre Perspektiven gleichwertig einbringen können.»

Externe Beratung zugezogen

Die Projektsteuerungsgruppe hat nun eine gemeinsame Grundlagenstudie in Auftrag gegeben, unter Vorbehalt der Genehmigung der Nachtragskredite durch die Parlamente von Ebikon und Luzern. Die Studie untersucht die finanziellen Auswirkungen einer Fusion sowie deren immateriellen Folgen.

Zudem enthält die Studie Empfehlungen zum weiteren Vorgehen sowie einen Zeitplan für Verhandlungen und eine allfällige Umsetzung. Eine unabhängige externe Co-Leitung erarbeitet die Grundlagenstudie.

Die Co-Leitung übernehmen das Wirtschaftsprüfungs-, Treuhand- und Beratungsunternehmen BDO AG sowie das Forschungs- und Beratungsunternehmen Interface Politikstudien Forschung Beratung AG.

Externe Expertise soll Qualität sichern

Stadtpräsident Beat Züsli sagt: «Die grosse Erfahrung von BDO und Interface wird für uns Gewähr sein, dass der Grundlagenbericht alle wichtigen Fragen aufgreift und die Anliegen der Gemeinde Ebikon und der Stadt Luzern gleichwertig berücksichtigt.»

Die Grundlagenstudie «Abklärungen zur Fusion der Gemeinde Ebikon und der Stadt Luzern» verursacht Kosten von rund 309'000 Franken. Der Kanton Luzern unterstützt die Abklärungen mit 75'000 Franken.

Die verbleibenden rund 234'000 Franken tragen die Gemeinde Ebikon und die Stadt Luzern. Der Verteilschlüssel von 14,5 Prozent und 85,5 Prozent richtet sich nach der Bevölkerungszahl.

Finanzierung kommt vors Parlament

Deshalb beantragt der Gemeinderat Ebikon dem Einwohnerrat in der Session vom 17. März 2026 einen Nachtragskredit zum Budget 2026 von 34'000 Franken. Der Stadtrat Luzern beantragt dem Grossen Stadtrat voraussichtlich an der Sitzung vom 26. März 2026 einen Nachtragskredit zum Budget 2026 von 200'000 Franken.

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