Wallisellen macht vorwärts mit der Solarenergie. Kürzlich wurde die dritte Fassaden-Solaranlage innert eines Jahres errichtet.
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Entstanden ist das Projekt auf Initiative der politischen Gemeinde Wallisellen. Sie will nicht nur den politischen Rahmen für die lokale Energiewende vorgeben, sondern auch mit gutem Beispiel vorangehen. So bezieht sie selbst lokalen Solarstrom und setzt bei diversen Bauprojekten Photovoltaik als zentrale Energiequelle ein.

Horizontale und vertikale Solarpanels

In Hinblick auf die Dachrenovation ihrer Alterssiedlung fragte sie die werke, was solartechnisch machbar sei. Eine bestehende Solarthermie-Anlage auf dem Dach wurde mit weiteren horizontalen Photovoltaikpanels ergänzt. Eine optimal ausgerichtete Hauswand wurde mit Panels eingekleidet und so zur dritten stromproduzierenden Walliseller Fassade. Ist die Dachanlage schneebedeckt, produziert die vertikale Solarfassade fleissig weiter.

«Solarstrom vor Ort am günstigsten»

«Solarstrom vor Ort zu produzieren ist unter dem Strich am günstigsten und wirkt sich positiv auf das Bewirtschaftungsbudget aus», erläutert Philipp Wieland, Bereichsleiter Liegenschaften bei der Gemeinde. Einen beträchtlichen Teil der Solarstromproduktion verbraucht die Alterssiedlung sinnvollerweise selbst.

Modell für Firmen und private Immobilienbesitzer

Die Anlage wurde vom kommunalen Hochbauamt geplant. Projektiert, gebaut und finanziert haben sie die werke. Dies ist gemäss Wieland «ein Modell, das auch für Firmen und private Immobilienbesitzerinnen und -besitzer interessant ist.» Bei der Renovation von Gebäudehüllen empfiehlt es sich, Photovoltaik als wertsteigernde Investition in Betracht zu ziehen. Unterstützung bietet der Solarrechner unter diewerke.ch/solarrechner.

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