Ferienjob: Sommer-Einsatz gegen gebietsfremde Pflanzen
Jugendliche können in den Sommerferien in der Gemeinde Domat/Ems gegen Neophyten anpacken. Das obligatorische Probearbeiten findet am 17. Juni 2026 statt.

Neophyten sind gebietsfremde Pflanzenarten, die nach dem Jahr 1500 durch menschliche Aktivitäten absichtlich oder unabsichtlich abseits von ihrem Ursprungsgebiet eingeführt oder eingeschleppt wurden und wildlebend etabliert sind, berichtet die Gemeinde Domat/Ems.
Diese Arten können sich sehr schnell ausbreiten und haben oft eine negative Auswirkung auf Menschen, Natur und/oder Wirtschaft. Einzelne Pflanzen sind giftig, verursachen Ernteausfälle in der Landwirtschaft oder bedrohen die Biodiversität.
Auf dem Gemeindegebiet von Domat/Ems soll die Ausbreitung der Neophyten aktiv verhindert werden. Dazu bietet die Gemeinde unter anderem Jugendlichen die Möglichkeit während der Sommerferien Einsätze zu leisten.
Probearbeiten als Voraussetzung für die Teilnahme
Einsätze sind ab dem vierzehnten Lebensjahr möglich. Die Arbeit in Gruppen findet auf dem Gemeindegebiet Domat/Ems statt und ist körperlich anstrengend. Gutes Schuhwerk und Regenkleidung sind Pflicht. Teamgeist, Ausdauer und Freude an der Natur sind wichtige Voraussetzungen.
Es findet ein obligatorisches Probearbeiten am 17. Juni 2026 von 13 bis 16 Uhr statt. Treffpunkt ist beim Werkhof in Domat/Ems (Plong Muling 36). Nach dem Probenachmittag wird entschieden, wer an den Einsatzwochen teilnehmen kann. Das Probearbeiten wird finanziell nicht entschädigt.
Die Einsatzwochen finden vom 13. bis 17. Juli 2026 sowie vom 20. bis 24. Juli 2026 statt. Die Jugendlichen arbeiten jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr. Pro Woche können maximal sieben Jugendliche teilnehmen.
Betreuung und Ausrüstung durch die Gemeinde
Die Anreise zum Werkhof (Treffpunkt) ist selbstständig zu organisieren. Für eine ständige Begleitung und Betreuung während der Einsätze ist durch Mitarbeiter der Gemeinde gesorgt.
Ein Paar Handschuhe pro Jugendlichen werden von der Gemeinde bereitgestellt. Verpflegung und genügend Getränke aus dem Rucksack muss jeder selbst mitnehmen.
Für die geleisteten Einsatztage erhalten die Teilnehmenden einen Stundenlohn von 13 Franken. Die Auszahlung erfolgt jeweils am Freitag direkt nach Arbeitsende.










