Stadt verstärkt Kontrolle im Spezialgewerbe

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Dietikon hat mit der Kantonspolizei Zürich am 25. Juni 2026 die Lage beim Spezialgewerbe analysiert. Ziel sind frühere Hinweise und koordinierte Massnahmen.

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Die Stadt Dietikon. - Nau.ch / jpix.ch

Wie die Stadt Dietikon mitteilt, verfolgt sie eine nachhaltige und qualitative Strategie zur Weiterentwicklung der Stadt. Die Entwicklung im Bereich des Spezialgewerbes beobachtet die Stadt jedoch mit wachsender Sorge. Gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich hat sie deshalb am 25. Juni 2026 in einem ersten Fachworkshop die aktuelle Situation analysiert und Massnahmen für ein koordiniertes Vorgehen erarbeitet.

Viele Schweizer Innenstädte befinden sich im Wandel: Steigende Mietpreise, verändertes Konsumverhalten und der zunehmende Onlinehandel setzen den klassischen Detailhandel und die Gastronomie unter Druck. Die Folge sind schwierige Vermietungen oder Leerstände von Retailflächen sowie sinkende Angebotsvielfalt und Identität in den Stadtzentren. Gleichzeitig nimmt in vielen Städten die Zahl von Betrieben des sogenannten Spezialgewerbes wie Barbershops, Nagelstudios oder Shishabars zu.

«Die grosse Mehrheit der Gewerbetreibenden in unserer Stadt arbeitet seriös und leistet einen wichtigen Beitrag zur Belebung und Attraktivität Dietikons. Gleichzeitig dürfen wir nicht ignorieren, dass einzelne Geschäftsmodelle Fragen aufwerfen und in der Bevölkerung Sorgen auslösen», erklärt Stadtpräsident Roger Bachmann.

Dank stärkerer Zusammenarbeit ans Ziel

Vor diesem Hintergrund haben die Stadt und die Kantonspolizei Zürich gemeinsam einen ersten Fachworkshop durchgeführt. Im Zentrum standen die gemeinsame Analyse der Situation, die Identifikation von Interventionsmöglichkeiten sowie die Erarbeitung konkreter Massnahmen auf kommunaler Ebene.

Der konstruktive Austausch markiert den Auftakt zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Stadtpolizei und Kantonspolizei. Gleichzeitig wurde deutlich, dass insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den städtischen Abteilungen weiter verbessert werden kann. Künftig sollen Auffälligkeiten frühzeitig erkannt, Informationen effizienter ausgetauscht und die vorhandenen rechtlichen Instrumente konsequent genutzt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sensibilisierung von Eigentümern sowie Vermietern von Gewerbeflächen. Im Sinne der Prävention wird die Stadt gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich das Gespräch mit Liegenschaftsbesitzern beziehungssweise Vermietenden suchen, um sie über mögliche Risiken und Verantwortlichkeiten zu informieren. Vermietende können einen wichtigen Beitrag leisten, problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die Stadt Dietikon verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Dieser verbindet Prävention mit der konsequenten Nutzung der bestehenden rechtlichen und polizeilichen Möglichkeiten.

Ziel ist es, die Attraktivität des Stadtzentrums zu erhalten und sicherzustellen, dass sich Betriebe mit problematischen oder illegalen Geschäftspraktiken in Dietikon nicht etablieren können. «Ein lebendiges, vielfältiges und sicheres Stadtzentrum ist für die Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt von zentraler Bedeutung. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um problematischen Entwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken», so Stadtpräsident Roger Bachmann.

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