Gezielte Massnahmen sichern den Hochwasserschutz
Zwei Bachunterquerungen in der Gemeinde Niederhasli werden aufgewertet. Neue Bankette sollen gefährliche Geschiebeablagerungen bei den Brücken verhindern.

Die Strassenunterquerung des Halibachs an der Regensdorferstrasse sowie diejenige des Seegrabens an der Brünnlistrasse bedürfen einer Aufwertung, informiert die Gemeinde Niederhasli. Der Gemeinderat hat die notwendigen Projektierungsaufträge erteilt.
Im Jahr 2009 wurde der Haslibach im Dorfteil Mettmenhasli, einschliesslich der Brücke Regensdorferstrasse, hochwassersicher ausgebaut und ökologisch aufgewertet. Die Massnahmen haben sich seither bewährt und ihre Wirksamkeit unter anderem beim Hochwasserereignis im Mai 2018 unter Beweis gestellt.
Durchlass stösst an seine Grenzen
Aufgrund der bestehenden Breite des Durchlasses entstehen im Brückenbereich reduzierte Fliessgeschwindigkeiten, wodurch sich Geschiebeablagerungen bilden. Aus Sicht des Hochwasserschutzes ist diese Entwicklung unerwünscht, da sie den Abflussquerschnitt langfristig beeinträchtigen kann.
Gleichzeitig ist die Durchgängigkeit für Kleinsäuger im heutigen Zustand nur eingeschränkt gewährleistet. Beim Seegraben, Niederhasli, welcher die Brünnlistrasse unterquert und als Vorfluter des grundwassergespeisten Mettmenhaslisees dient, besteht ein identisches Problem.
Bankette sollen Ablagerungen reduzieren
Zur Verminderung von Geschiebeablagerungen soll durch beidseitiges Anbringen von Banketten der Fliessquerschnitt im Bereich der Sohlen gezielt reduziert werden.
Der Gemeinderat hat die zwei Projektierungskredite freigegeben und die Bänziger Kocher Ingenieure AG, Niederhasli, mit den technischen Arbeiten beauftragt. Für die Umsetzung wird beim Haslibach von Gesamtkosten um 55'000 Franken und beim Seegraben um 45'000 Franken ausgegangen.






