Effizienter und nachhaltig: Feuerwehrdepot wird erneuert
Die Gemeinde Dielsdorf modernisiert das Feuerwehrdepot an der Nassenwilerstrasse: Leuchtstoffröhren werden auf LED umgerüstet, die Photovoltaikanlage ersetzt.

Wie die Gemeinde Dielsdorf berichtet, wird das Feuerwehrdepot Dielsdorf an der Nassenwilerstrasse 2 seit Erstellung im Jahr 2007 durch Leuchtstoffröhren beleuchtet.
Seit August 2023 gilt in der Schweiz ein Verkaufsverbot für Leuchtstoffröhren wegen ihres höheren Energieverbrauchs und ihres Quecksilbergehalts. Deshalb ist ein Wechsel auf LED notwendig und ergibt auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Effizienz Sinn.
Gleichzeitig produziert die 2012 auf dem Feuerwehrdepot erstellte Photovoltaikanlage aufgrund der immer häufiger auftretenden Ausfälle bei der Stromproduktion laufend weniger Strom. Die Nennleistung der Anlage beträgt 117 Kilowatt Peak.
Zurzeit liegt der Energieertrag bei knapp 2/3 der Nennleistung. Im Zuge einer Störungsbehebung wurde festgestellt, dass einige Strings der Anlage komplett ausgefallen sind und die entsprechenden Wechselrichter nicht mehr funktionieren.
Synergien durch gemeinsame Umsetzung
Nach erfolgten ersten Abklärungen wird es wohl sinnvoll sein, die alte Anlage durch eine neue, leistungsfähigere zu ersetzen. Durch den technischen Fortschritt kann mit der gleichen Modulanzahl die doppelte Leistung auf der Dachfläche produziert werden.
Es sollen nun drei verschiedene Varianten vertieft werden. Dabei gilt es auch den bestehenden KEV-Vertrag zu berücksichtigen, der die produzierte Leistung noch bis 2038 zu einem hohen Vergütungssatz ins Stromnetz einspeisen kann.
Die beiden Projekte «Ersatz der Photovoltaikanlage» sowie «Umrüstung der Beleuchtung auf LED» werden nun kombiniert ausgearbeitet, wodurch Synergien genutzt werden können.
Projektierungskredit genehmigt
Der Gemeinderat hat den benötigten Projektierungskredit von 29'000 Franken inklusive Mehrwertsteuer genehmigt und die Arbeiten an die Firma E-Net GmbH, Oberengstringen, vergeben. Im Angebot sind Projektierung, Ausschreibung und die Begleitung bei der Realisierung enthalten.
Die Aufwände werden den beiden Projekten anteilsmässig verrechnet; die Kredite sind durch die Einstellung in den Investitionsrechnungen 2025 beziehungsweise 2026 budgetiert und gedeckt.









