Rickenbach zieht Windenergie-Plänen den Stecker

    Die Luzerner Gemeinde Rickenbach will keine Windkraftanlagen auf dem Stierenberg dulden. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag einer entsprechenden Volksinitiative zugestimmt.

    Landschaftsfoto bei Rickenbach.
    Landschaftsfoto bei Rickenbach. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Die Gemeindeinitiative mit dem Titel «Erhaltet den Stierenberg - keine Windkraftanlagen auf unserem Hausberg» wurde mit 54,55 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen (882 Ja- zu 735 Nein-Stimmen). Die Stimmbeteiligung betrug 73 Prozent, wie die Gemeinde mitteilte.

    Die Initiative fordert rechtliche Grundlagen im Bau- und Zonenreglement, etwa durch Ausscheiden einer Schutzzone, damit der Luzerner Stierenberg an der Kantonsgrenze zu Aargau namentlich von Windkraftanlagen freigehalten wird. Fast 550 Personen hatten die Gemeindeinitiative unterzeichnet.

    Auf dem Stierenberg planen Private drei Windenergieanlagen, Mit-Initiantin ist die Luzerner Mitte-Nationalrätin Priska Wismer-Felder. 2014 veröffentlichten die Beteiligten ihre Pläne, seither sind zahlreiche Abklärungen getroffen worden. Im Konzept zur Windenergie des Kantons Luzern ist das Gebiet als einer von 22 möglichen Standorten für Windräder festgehalten.

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