Penalty-Drama in Winterthur: EHC Arosa knapp geschlagen
Voller Einsatz und Leidenschaft – der EHC Arosa verliert erst im Penaltyschiessen 4:3 gegen den EHC Winterthur und sichert sich damit einen verdienten Punkt.

Wie der EHC Arosa mitteilt, musste sich das Team nach einer hart umkämpften Partie gestern Abend in Winterthur nach Penaltyschiessen mit 4:3 geschlagen geben. Wie schon so oft in dieser Saison entschied am Ende ein Ausländer die Partie zugunsten der Gastgeber. Immerhin nimmt der EHC einen Punkt mit nach Hause.
Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Der EHC Arosa kam gleich zu drei Überzahlmöglichkeiten, konnte diese jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Kurz vor der ersten Pause kassierten sie eine Strafe, die Winterthur eiskalt ausnutzte und eine Minute vor Drittelsende mit einem prompten Abschluss mit 1:0 in Führung ging.
Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild: viel Kampf, wenig Raum und ein insgesamt ausgeglichenes Spiel, wobei wir leichte Vorteile bei den Torchancen hatten. In der sechsten Minute war es dann Rodzers Bukarts, der für den verdienten 1:1-Ausgleich sorgte.
Spannende Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten
Im Schlussdrittel gelang dem EHC Arosa in Überzahl ein starker Auftritt. Das Powerplay wurde hervorragend ausgespielt und erneut war es Burkarts, der mit einem sehenswerten Treffer die 1:2-Führung erzielte.
Neun Minuten vor Schluss gelang Winterthur jedoch der erneute Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Ende ging der EHC Arosa nochmals in Führung, konnte diese aber nicht über die Zeit bringen. Drei Minuten vor Schluss erzielten die Gastgeber den 3:3 Ausgleich.
In der Verlängerung hatte Arosa zwei bis drei sehr gute Torchancen, um die Partie vorzeitig zu entscheiden. Im anschliessenden Penaltyschiessen setzte sich Winterthur mit 1:0 durch. Hier liegt sicher noch Steigerungspotenzial.
Schon morgen Donnerstag, geht es weiter mit einem Heimspiel gegen den HC Sierre. Jetzt gilt es, die positiven Aspekte mitzunehmen und wieder voll anzugreifen.








