Kanton Graubünden: Kanton arbeitet Strategie gegen organisierte Kriminalität aus
Die Bündner Regierung beauftragt das Justizdepartement mit einer kantonalen Strategie. Ein Rechtsgutachten soll den Informationsaustausch der Behörden klären.

Der Bundesrat hat im Dezember 2025 die nationale Strategie zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (OK) gutgeheissen. Es ist die erste solche Strategie. Die Bündner Regierung hat bereits im Regierungsprogramm 2025 bis 2028 einen Schwerpunkt bei der Strafverfolgung gesetzt.
Diesen Schwerpunkt gilt es nun in Abstimmung mit der Strategie der Schweiz zur Bekämpfung der OK auf die gesamte Verwaltung auszudehnen. Dazu bedarf es einer verwaltungsübergreifenden Strategie, die sämtliche sicherheitsrelevanten Verwaltungsbereiche in die Prävention, Früherkennung und Bekämpfung einbezieht.
Die Regierung beauftragt dafür das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit (DJSG) mit der Ausarbeitung einer kantonalen Strategie gegen die OK. Zudem erhält das DJSG den Auftrag, ein Rechtsgutachten erstellen zu lassen, das die geltenden rechtlichen Grundlagen, Grenzen und Handlungsspielräume des behördlichen Informationsaustauschs zur Bekämpfung der OK im Kanton Graubünden aufarbeitet und praxisorientiert darstellt.






