Foodtruck und Sitzplätze sollen den Stadtgarten beleben

Nau.ch Lokal
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Chur,

Mit einem mobilen Gastronomieangebot und zusätzlichen Sitzgelegenheiten möchte Chur den historischen Stadtgarten wieder zu einem Treffpunkt für alle machen.

Fontanapark Chur.
Fontanapark Chur. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Stadt Chur informiert, möchte sie den Stadtgarten als öffentlichen Treffpunkt aufwerten. Im Rahmen eines Pilotprojekts stehen dazu ab 10. Juni 2026 im Park ein Gastronomieangebot und zusätzliches Mobiliar zur Verfügung.

Der Stadtgarten Chur ist ein historischer öffentlicher Park im Herzen der Stadt. Er entwickelte sich jedoch zunehmend zum Treffpunkt der Drogenszene. Sichtbarer Substanzkonsum, ein wachsendes Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung sowie eine deutlich beeinträchtigte Aufenthaltsqualität prägten das Bild und erschwerten die Koexistenz mit anderen Parkbesuchenden.

Die Eröffnung der Kontakt- und Anlaufstelle mit Konsumraum Anfang April dieses Jahres zeigt während der Öffnungszeiten der neuen Einrichtung erste positive Auswirkungen auf die Situation im öffentlichen Raum.

Aus Sicht des Stadtrats ist es nicht das Ziel, einzelne Gruppierungen aus dem Park zu verdrängen. Vielmehr sieht er nun die Voraussetzungen als gegeben, einen zeitlich befristeten Versuch zu starten, um die durchmischte Nutzung des Stadtgartens zu fördern.

Stadtgarten soll vielseitiger genutzt werden

Der Stadtgarten soll vorerst tagsüber schrittweise wieder zu einem vielseitig genutzten Aufenthaltsort für die Bevölkerung werden. Zusätzliche Angebote externer Akteure sollen diese Entwicklung unterstützen. Im nordöstlichen Teil des Parks sind mobile Sitzgelegenheiten mit Tischen vorgesehen.

Ab Mittwoch, 10. Juni 2026, wird dieser Bereich zusätzlich durch einen Foodtruck der Plan-B Kitchen AG belebt. Bei gutem Wetter werden täglich von 11.30 bis 19 Uhr Speisen und Getränke angeboten.

Die Stadt zeigt sich zudem offen für weitere Belebungselemente im Stadtgarten – denkbar sind beispielsweise kleinere Anlässe oder Veranstaltungen. Sämtliche Massnahmen sind bewusst einfach, flexibel und bei Bedarf reversibel gestaltet.

Weiterentwicklung ab frühestens 2027

Eine positive Resonanz auf die Pilotphase kann dazu führen, die gesetzten Akzente weiterzuführen und mit weiteren Massnahmen zu stärken. Mit der anstehenden zweiten Etappe der Sanierung des Stadtgartens können entsprechende Erkenntnisse in die weitere Planung einfliessen.

Auch eine neue öffentliche WC-Anlage ist Teil der Überlegungen. Vorerst steht jedoch die Konservierung der Epitaphien im Vordergrund. Ziel ist es, den Stadtgarten schrittweise wieder als attraktiven, sicheren und lebendigen öffentlichen Aufenthaltsort für alle Menschen zu gestalten.

Gleichzeitig soll ein respektvoller Raum für unterschiedliche Bedürfnisse und Lebenssituationen geschaffen werden, in dem sowohl bisherige als auch neue Nutzende ihren Platz finden.

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Kommentare

User #5597 (nicht angemeldet)

Es ist zwar schade, aber gegen einige Überwachungskamaras hätte dort wohl niemand inkl. Foodtruck was dagegen.

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