FH Graubünden startet Bachelor in Innenarchitektur
Die FH Graubünden erweitert ihr Bachelorangebot um Innenarchitektur mit Fokus auf den Alpenraum. Die ersten Studierenden starten im Herbst 2027.

Wie die Fachhochschule Graubünden mitteilt, wächst das Bachelorangebot der FH Graubünden. Das Studium Innenarchitektur verbindet Entwurf, Konstruktion, Bauplanung und Bauprozess miteinander und richtet den Fokus spezifisch auf die Bedürfnisse des Alpenraums.
Konkret rückt das neue Angebot insbesondere das Bauen im Bestand, Sanierungen und den alpinen Tourismus in den Vordergrund. Studierende setzen sich damit auseinander, neue Nutzungskonzepte zu entwickeln und bestehende Gebäude zu transformieren. Sie lernen, statische, bauphysikalische und haustechnische Zusammenhänge zu verstehen und mit den besonderen Anforderungen von Umwelt, Topografie und Gesellschaft umzugehen.
«Das Innenarchitekturstudium ist auf den Alpenraum fokussiert, ohne dabei die Sicht auf das grosse Ganze zu begrenzen. So eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen Tätigkeitsfelder in der ganzen Schweiz. Dazu gehören der Einstieg in die Projektleitung in Innenarchitektur- und Architekturbüros, im Immobilienbereich, in der Denkmalpflege oder auf Bauämtern», sagt Studienleiter Christian Auer.
Praxisnahe Projekte und eigene Modellbauwerkstatt
Das Innenarchitekturstudium kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden und ist interdisziplinär ausgerichtet. Es verbindet Fachgebiete wie Architektur, Bauingenieurwesen und Tourismus.
Das Spektrum reicht von grösseren Projekten bis zu kleineren Bauvorhaben wie einem Stallumbau. Die interdisziplinäre Ausrichtung zeigt sich auch in den Semesterprojekten. Dabei bearbeiten die Studierenden praxisnahe Aufgaben unter anderem aus dem Tourismussektor oder für öffentliche Institutionen.
Bei der Bearbeitung der Projekte kommen digitale Werkzeuge ebenso zum Einsatz wie der physische Modellbau. Dafür steht den Studierenden eine eigene Modellbauwerkstatt zur Verfügung. Die ersten Innenarchitekturstudierenden der FH Graubünden starten im Herbst 2027.






