Chur GR: 2,46 Millionen für Sanierung des Bildungszentrums
Das Bildungszentrum Gesundheit und Soziales an der Gürtelstrasse in Chur GR wird bis 2029 in vier Etappen saniert. Der Kanton zahlt 2,46 Millionen Franken.

Die Regierung genehmigt das Gesuch des Bildungszentrums Gesundheit und Soziales (BGS) für die Phase II der Instandsetzung der Bodenbeläge, der Erneuerung der Küchen und des Empfangs im Mietgebäude an der Gürtelstrasse 42/44 in Chur. Zudem sichert sie dem BGS gestützt auf die rechtlichen Grundlagen einen maximalen Baubeitrag in der Höhe von 2,46 Millionen Franken zu.
Das BGS ist zuständig für Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Gesundheits- und Sozialberufe und mietet dafür seit 2007 die Liegenschaft an der Gürtelstrasse 42/44 in Chur. Im Rahmen der Bauarbeiten werden die bestehenden Bodenbeläge schrittweise saniert und mit einer neuen Oberflächenversiegelung versehen. Gleichzeitig werden die Innenräume mit einem neuen Farb- und Materialkonzept sowie einer flexiblen Möblierung zu einer einladenden und zeitgemässen Lernumgebung weiterentwickelt.
Zudem sollen ergänzende akustische Massnahmen die Aufenthaltsqualität verbessern und der Empfangsbereich soll neugestaltet und in Richtung Korridor vergrössert werden. Das bestehende Raumprogramm und die heutige Raumnutzung bleiben ansonsten unverändert. Das BGS sieht vor, die baulichen Massnahmen voraussichtlich in vier Etappen ausführen zu lassen (2026 bis 2029).
Die Durchführung ist jeweils in den schulfreien Zeiten geplant.
Grünes Licht und Kantonsbeitrag für Instandhaltung des Schulheims Zizers
Die Regierung genehmigt das Gesuch der Stiftung «Gott hilft» für die Phase II der Instandhaltung des Schulheims Zizers. Sie sichert ihr zudem einen kantonalen Baubeitrag im Sinne des kantonalen Volksschutzgesetzes sowie des kantonalen Behindertenintegrationsgesetzes zu. An den Gesamtkosten des Projekts in der Höhe von rund 2,38 Millionen Franken beteiligt sich der Kanton mit 1,96 Millionen Franken.
Das Schulheim Zizers ist eine vom Kanton anerkannte Institution der Sonderschulung, die Kindern und Jugendlichen mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten Platz bietet. Die fünf Häuser des Schulheims datieren aus diversen Zeitepochen und wurden dementsprechend teilweise umgebaut und instandgehalten. Um die Gebäude in einem guten baulichen Zustand zu halten und die Funktionsfähigkeit für den Schulbetrieb zu gewährleisten, stehen in den nächsten Jahren diverse Erneuerungen an den Gebäudehüllen und an der Gebäudetechnik an.










