Bülach ZH: Zehn städtische Liegenschaften erhalten Fernwärme
Die Stadt Bülach ZH räumt der Energie 360 AG ein Baurecht für eine Wärmezentrale ein. Zehn stadteigene Liegenschaften werden ab 2028 angeschlossen.

Der Stadtrat hat Beschlüsse betreffend Energieverband Bülach getroffen. Der Energie 360 AG wird auf einer städtischen Parzelle ein Baurecht für eine Wärmezentrale eingeräumt. Zudem werden stadteigene Liegenschaften an den Energieverbund Bülach angeschlossen.
Das Baurecht auf der Parzelle Nr. 9187 (Areal Abwasserreinigungsanlage ARA Furt) wird zum Preis von 49'000 Franken pro Jahr eingeräumt. Es umfasst auch ein Leitungsbaurecht für die nötigen Zug- und Ableitungen.
Die Stadt Bülach verfolgt mit der Entwicklung des Energieverbunds Bülach zusammen mit Energie 360°AG das strategische Ziel, die kommunale Wärmeversorgung schrittweise zu dekarbonisieren. Damit sollen die energie- und klimapolitischen Vorgaben von Stadt, Kanton und Bund umgesetzt werden. Der Stadtrat sprach sich bereits 2025 für die Erstellung einer Wärmezentrale auf dem Areal der ARA Furt aus. Die Wärme soll mittels Wärmepumpen erzeugt werden.
Als primäre Energiequelle wird die Abwärme der ARA Furt genutzt.
Zehn stadteigene Liegenschaften werden an den Energieverbund Bülach angeschlossen. Die Schulanlagen Allmend und Lindenhof, das Alterswohnheim Rössligasse und Wohnhäuser werden ab 2028 mit Wärme des Energieverbunds Bülach versorgt.










