Bülach

    Bülach: Das Siegerprojekt «Schule Hohfuri» steht fest

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    Bülach wächst ständig, so auch die Schülerzahl der Primarschule. Die GENU Partner AG erhielt den Zuschlag für den geplanten Ersatzneubau Schülergartenweg.

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    Einfahrt und Ortsschild in Bülach. (Archivbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Wie die Gemeinde Bülach informiert, ist die Umnutzung der ehemaligen Industrieareale Glasi und Guss in Bülach Nord bald abgeschlossen.

    Aufgrund der damit verbundenen Wohnbautätigkeit ist in den vergangenen Monaten die Anzahl der im Quartier wohnhaften Kinder rasant angestiegen.

    Die Schule Hohfuri muss dringend erweitert werden.

    Deshalb soll auf einer aktuell durch die schulergänzende Betreuung genutzten, benachbarten Parzelle am Schülergartenweg ein Ersatzneubau erstellt werden, anstelle der zwei bestehenden baufälligen Holzbaracken.

    Der Kredit dafür wurde bereits genehmigt

    Der geplante Ersatzneubau soll Platz für einen Doppelkindergarten, drei Primarschulklassen, Horträumlichkeiten und eine Kleinturnhalle bieten.

    Dafür ist ein Baukredit von rund 13 Millionen Franken vorgesehen.

    Im Oktober 2021 hat der Stadtrat einen Planungskredit von 285'000 Franken für die Durchführung einer zweistufigen Gesamtleistungssubmission beschlossen.

    Mittels Präqualifikation wurden nachfolgend vier Unternehmen (Birchmeier Baumanagement AG, ERNE AG Holzbau, GENU Partner AG, HUSNER AG Holzbau) zur Einreichung eines Gesamtleistungsangebots und Vorprojekts für den Ersatzneubau Schülergartenweg zugelassen.

    Das beste Projekt war von der GENU Partner AG

    Das Gesamtleistungsangebot und Vorprojekt der GENU Partner AG mit Rellstab Huggler Partner AG vermochte die begleitende Projektkommission am meisten zu überzeugen.

    Es obsiegte bei der Gesamtbewertung aller Zuschlagskriterien.

    Die Jury bestand aus Mitglieder aus verschiedenen Sparten

    Die Projektkommission unter Leitung der Schulpräsidentin setzte sich aus vier stimmberechtigten Vertretern aus Politik und Verwaltung, zwei externen Fachpersonen mit Stimmrecht (Fachjury) sowie vier externen Fachpersonen ohne Stimmrecht zusammen.

    Die Gesamtleistungsangebote und Vorprojekte wurden anhand der eingereichten Unterlagen nach den Zuschlagskriterien beurteilt.

    Diese lauteten: «Architektonisches Gesamtkonzept», «Gesamtpreis des Bauwerks», «Bauablauf und Zeitbedarf sowie Baustelleninstallation/-sicherheit» und «Präsentation».

    Würdigung Projekt GENU Partner AG

    Das vom Architekturbüro Rellstab Huggler Partner AG entworfene Vorprojekt zeigt, dass mit einer städtebaulich motivierten, überzeugenden Grundidee die verhältnismässig kleine Grundstücksfläche optimal genutzt werden kann.

    Mit wenigen Massnahmen kann ein spannungsvoller, verspielt wirkender schulischer Ersatzneubau entstehen.

    Das ganze Gelände wird übersichtlicher

    Entlang des Schülergartenwegs sind klar ersichtlich die beiden Eingänge für die Primarschule und den Kindergarten ausformuliert.

    Die unterschiedlichen Aussenbereiche rund um den Ersatzneubau sind durchdacht gestaltet und konkret den einzelnen Nutzungen zugeordnet.

    Die Aussenbereiche sind für Lehrpersonen und Betreuungspersonal gut einsehbar sowie dem Geländeverlauf entsprechend vielfältig und übersichtlich gestaltet.

    Ein zusätzlicher Schuleingang ist geplant

    Der Projektvorschlag besitzt im Süden hin zur Solibodenstrasse einen weiteren Zugang zur Schulanlage.

    Dieser bietet insbesondere für Anlieferungen oder die ausserschulische Nutzung der Turnhalle aus betriebsorganisatorischer Sicht einen hohen Mehrwert.

    Auch die Klassenräume wurden altersgemäss zugeordnet

    Die räumliche Grundkonzeption des Ersatzneubaus sieht vor, dass sich im Erdgeschoss der Doppelkindergarten, im ersten Obergeschoss die schulergänzende Betreuung und im zweiten Obergeschoss die Unterrichtsräume der drei Primarschulklassen befinden.

    Die Turnhalle mit den entsprechenden Nebenräumen befindet sich im Untergeschoss. Sie wird durch ein Oberlicht beidseitig natürlich belichtet.

    Alle Geschosse werden über eine zentrale Treppenanlage visuell miteinander verbunden. Dieser vertikale Raum dient auch als Begegnungszone.

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