Trotz Überlegenheit: FC Vaduz teilt sich die Punkte
Der FC Vaduz dominiert das Spiel gegen Rapperswil‑Jona, vergab zahlreiche Chancen und musste sich trotz Überlegenheit mit einem torlosen Unentschieden begnügen.

Wie der FC Vaduz mitteilt, trennten sich im Auswärtsspiel vom vergangenen Freitagabend der FC Rapperswil‑Jona und der FC Vaduz im Sportstadion Grünfeld torlos mit 0:0. Trotz klarer spielerischer Vorteile und deutlicher Überlegenheit musste sich der FC Vaduz letztlich mit einem Punkt begnügen.
Spielbestimmend, aber nicht erfolgreich
Die Jungs vom FC Vaduz übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spielgeschehen und dominierten vor allem über Ballbesitz und Passspiel. Mit rund 75 Prozent Ballbesitz und über 830 gespielten Pässen bestimmten sie klar das Tempo der Partie.
Immer wieder gelang es ihnen, sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen und Druck aufzubauen. Insgesamt verzeichnete Vaduz 15 Abschlüsse – acht davon auf das Tor – besonders über die Flügel sowie durch Kombinationen im Zentrum erspielte sich die Mannschaft mehrere gute Möglichkeiten.
Rapperswil-Jona konzentrierte sich hingegen hauptsächlich auf die Defensive und versuchte, über vereinzelte Umschaltmomente gefährlich zu werden. Trotz des geringen Ballbesitzes verteidigte das Heimteam kompakt und hielt die Vaduzer Offensive über weite Strecken vom entscheidenden Durchbruch ab.
Auch nach der Pause keine Erlösung
Auch nach der Pause blieb das Bild weitgehend unverändert: Der FC Vaduz kontrollierte das Spiel, während Rapperswil-Jona tief stand und auf Konter lauerte. Marc Schneider suchte mit mehreren Wechseln in der zweiten Halbzeit neue Impulse in der Offensive, doch trotz zahlreicher Ballaktionen im gegnerischen Strafraum und mehrerer gefährlicher Abschlüsse fehlte letztlich die nötige Präzision im Abschluss.
So blieb es nach 90 intensiven Minuten beim torlosen Unentschieden. Während Rapperswil-Jona sich den Punkt dank einer disziplinierten Defensivleistung verdiente, muss sich der FC Vaduz angesichts der klaren Spielanteile und Chancenüberlegenheit an der eigenen Nase nehmen und zwei Punkte abtreten. Punkte, welche in der aktuellen Situation überaus wichtig gewesen wären.
Alle nach Aarau
Noch wichtiger ist es dementsprechend, diese Woche Vollgas zu geben. Am Freitagabend (20.15 Uhr – auch live im TV ) treffen sie auswärts im Stadion Brügglifeld auf den nächsten Verfolger in der dieci Challenge League – den FC Aarau.
Es gilt, genauso spielbestimmend aufzutreten wie in Rapperswil, vorne jedoch noch mehr Mut und Gefahr zu beweisen.








