FC Vaduz zittert sich zum Heimsieg gegen Rapperswil
Der FC Vaduz schlägt Rapperswil-Jona mit 2:1. Trotz Spielunterbruch wegen Unwetters behält der FCV die Nerven und holt wichtige drei Punkte für den Endspurt.

Wie der FC Vaduz berichtet, gewinnt das Team das Heimspiel der 31. Runde der dieci Challenge League gegen den FC Rapperswil-Jona mit 2:1 (2:0) und sichert sich damit drei wichtige Punkte für den Saison-Endspurt.
Dank einer starken Anfangsphase und effizienter Chancenverwertung legten sie früh den Grundstein für den Erfolg, mussten in der Folge aber bis zum Schlusspfiff kämpfen. Den Unterschied machten letzten Endes Brian Beyer und Marcel Monsberger mit zwei Treffern für rot-weiss.
Starker Start und frühe Tore
Der Start in die Partie gelang ideal, das Team war von Beginn an präsent. Bereits in der neunten Minute brachte Brian Beyer den FCV nach einem starken Pass von Ronaldo Dantas Fernandes mit 1:0 in Führung – sein vierter Treffer in dieser Rückrunde.
Nur kurze Zeit später legte die Mannschaft nach: In der 24. Minute traf Marcel Monsberger nach einem Assist von Milos Cocic per Kopf zum 2:0. Die beiden Tore spiegelten die erste Halbzeit gut wider.
Das Team agierte effizient, kontrollierte das Spiel mit viel Ballbesitz und überzeugte mit hoher Passqualität. Mit über 60 Prozent Ballbesitz bestimmte der FCV das Geschehen weitgehend. Trotz weiterer guter Chancen blieb es bis zur Pause jedoch beim 2:0.
Die Gäste gaben sich nicht auf
Trotz der Führung blieb Rapperswil-Jona im Spiel und kam nach der Pause vermehrt zu guten Aktionen. Das Vaduzer Spiel konnte im Vergleich zur ersten Halbzeit nicht mehr überzeugen – man liess zu viel zu und agierte im letzten Drittel zu wenig zwingend.
Auch das Wetter im Rheinpark zeigte sich launisch: Sonne, Regen, Hagel sowie Blitz und Donner wechselten sich ab, sodass die Partie zwischenzeitlich sogar kurz unterbrochen werden musste.
In der 81. Minute gelang Rapperswil-Jona durch Axel Bakayoko der 1:2-Anschlusstreffer, was die Begegnung nochmals spannend machte. In der Schlussphase geriet Vaduz zunehmend unter Druck, verteidigte jedoch geschlossen und mit grossem Einsatz.
Der knappe, hart erarbeitete Heimsieg ist letztlich auch Torhüter Leon Schaffran zu verdanken, der kurz vor dem Schlusspfiff einen Kopfball von Bakayoko aus kürzester Distanz spektakulär parierte.
Effizienz als Schlüssel zum Erfolg
Unter dem Strich entschied eine starke und effiziente Startphase die Partie zugunsten von Vaduz. Während die eigenen Chancen früh genutzt wurden, fehlte den Gästen über weite Strecken die nötige Konsequenz im Abschluss.
Trotz einer intensiven Schlussphase behielt das Team die Nerven und sicherte sich verdient drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze.
Die Entscheidung im Rennen ist damit jedoch noch lange nicht gefallen: In der Challenge League stehen noch fünf Spieltage an. Weiter geht es auswärts gegen den FC Stade Nyonnais am Freitag, 24. April um 20.15 Uhr – mit der Hoffnung auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.









