FC Vaduz verliert Spitzenspiel gegen Aarau
Ein früher Doppelschlag entscheidet das Duell. Trotz viel Ballbesitz findet FC Vaduz kein Mittel und unterliegt Aarau mit 0:2.

Wie der FC Vaduz mitteilt, verliert der FCV das Spitzenspiel gegen den FC Aarau vom Freitagabend, 13. März 2026, mit 0:2. Ein früher Doppelschlag durch Shkelqim Vladi und Elias Filet machte dabei den Unterschied für die Aargauer.
Früher Doppelschlag sorgt für klare Verhältnisse
Die zwei Teams auf den vordersten Plätzen der Challenge League im Direktduell vor fast ausverkauftem Haus – Das perfekte Rezept für einen Krimi. Doch, so muss man aus Vaduzer Sicht sagen, war leider schon nach kurzer Zeit einiges an Spannung verflogen.
Nach wenigen Minuten, in denen sich die Jungs auf dem Platz ein wenig einfühlten, kam es auch schon zum Aarauer Doppelschlag. Erst traf Vladi in der 9. Spielminute mit dem Fuss zum 1:0, bevor Filet zwei Minuten später den Spielstand per Kopf zum 2:0 nach oben korrigierte.
Die FCV-Jungs waren in der Folge bemüht, das Spieldiktat an sich zu reissen und das Glück wieder auf deren Seite zu ziehen. Dennoch war der Rest der ersten Halbzeit davon geprägt, dass Vaduz zwar fast immer im Ballbesitz war, den entscheidenden Weg nach vorne aber nicht gefunden hat.
Man war nicht zwingend, kreierte fast keine Chancen und fand dementsprechend keine Mittel, um den Spielstand wieder etwas auszubessern. Darüber hinaus agierten die Aarauer, wenn sie denn den Spielball einmal an den eigenen Füssen hatten, schnell und nutzen die vielen kleinen Unachtsamkeiten der Vaduzer gnadenlos aus.
Der Gastgeber mit vollem Körpereinsatz
Ins Zentrum des Spielgeschehens rückte dann kurz vor der Pause auch Liridon Berisha – Im gegnerischen Sechzehner traf ihn Serge Müllers Ellenbogen im Gesicht, was vom Schiedsrichtergespann jedoch nicht gesehen und dementsprechend nicht geahndet wurde.
Kurz darauf war es für Berisha mit der Nummer 5 dann endgültig vorbei – David Acquah klärte den Ball aus dem Strafraum und stiess in der Folge mit Berisha zusammen. Dieser wurde für die Restzeit der ersten Halbzeit neben dem Tor behandelt und musste in der Pause schlussendlich mit der Trage vom Feld gebracht werden.
Bemühungen ohne Lohn
Die zweite Halbzeit startete somit gezwungenermassen mit neuen Kräften, welche sich der Altlasten der ersten Spielhälfte entledigen wollten. Wiederum bleibt aber die Erkenntnis, dass die Kontrolle über das Spielgerät allein nicht ausreicht.
Trotz eines grossen Überschusses an Ballbesitz wollte es den FCV-Jungs im letzten Drittel einfach nicht gelingen den Ball in das Tornetz zu befördern. Die Leistung in dieser Hinsicht war gegen ein grundsolide verteidigendes Aarau schlicht und ergreifend nicht genug.
Zwar kam hin und wieder einmal ein Ball in Richtung des Aarauer Tors geflogen, spätestens an FCA-Keeper Hübel scheiterten die rot-weissen Bemühungen jedoch. Auch auf Vaduzer Seite hatte Leon Schaffran immer wieder etwas zu tun und parierte einige Aarauer Abschlüsse stark.
Somit änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr am Spielstand. Das Heimteam erkämpfte sich den Sieg mit allem, was sie zur Verfügung hatten und profitierten davon, dass das Foulspiel an Berishas Kopf nicht geahndet wurde – durften angesichts einer grundsoliden Leistung und vielen Unzulänglichkeiten im Vaduzer Spiel aber verdient von heimischer Kulisse gefeiert werden.
Voller Fokus auf den Endspurt
Immerhin darf sich der Fussballromantiker wieder freuen, dass der Endspurt der dieci Challenge League Saison 2025/26 wieder einiges an Spannung gewonnen hat. Lediglich das bessere Torverhältnis trennt den FCV an der Tabellenspitze derzeit von den Aargauern.
Der FCV will seine Position bereits am Freitag, 20. März 2026, mit allen Kräften verteidigen. Zu Gast ist der Yverdon Sport FC – Kick-Off um 20.15 Uhr im Rheinpark Stadion.









