1. Mai

1. Mai in Zürich: Polizei greift zu Gummischrot - Reifen brennen

Am 1. Mai wird in der Schweiz wieder demonstriert. Teilweise sind die Veranstaltungen bewilligt, teilweise nicht. Im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.

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Die Polizei verfolgt die Demonstrierenden durch die Stadt. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird traditionellerweise demonstriert.
  • Vor allem in Zürich eskaliert es jeweils – auch heute wieder.
  • Hier im Nau.ch-Ticker gibt es die neusten Entwicklungen.

Es ist wieder so weit: Heute Freitag ist der 1. Mai – in der ganzen Schweiz finden wieder zahlreiche Kundgebungen statt.

Im vergangenen Jahr kam es am 1. Mai in mehreren Schweizer Städten zu Demonstrationen, vereinzelt auch zu Ausschreitungen.

In der Stadt Zürich formierten sich an drei verschiedenen Orten Demonstrationszüge, die sich später zusammenschlossen, bevor sie von den Behörden gestoppt wurden. Dabei wurden unter anderem Gegenstände, darunter auch pyrotechnische Artikel, in Richtung der Polizei geworfen. Diese reagierte mit Reizstoffen und Gummischrot. Während der anschliessenden Flucht verletzte sich eine Demonstrantin.

Warst du am 1. Mai demonstrieren?

Bei einer bewilligten Demonstration am Morgen kam es zudem durch Sprayereien zu Sachschäden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

Nau.ch liefert die neusten Entwicklungen hier im Ticker:

Unbewilligte Demonstration löst sich auf

18.24: Die unbewilligte Kundgebung in Zürich neigt sich dem Ende zu. Allmählich lösen sich die Gruppierungen auf.

Ende
Der 1. Mai neigt sich dem Ende zu. - Nau.ch

Weiterhin viele Verkehrsbehinderungen

18.00: Wie die Stadtpolizei Zürich via X schreibt, ist im Kreis 4 weiterhin ein grosses Aufgebot vor Ort. Die Verkehrsbehinderungen und ÖV-Einschränkungen dauern an.

Polizei setzt Tränengas ein

17.42: Die Chaoten haben erneut versucht, weiter in die Stauffacherstrasse vorzudringen. Dabei kam es seitens Polizei zum Einsatz von Tränengas.

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Die Polizei hat Tränengas eingesetzt. - Nau.ch

Nach dem kurzen Zwischenfall ist wieder Ruhe eingekehrt.

Stauffacherstrasse Polizei
Die Chaoten haben zuvor versucht, weiter in die Stauffacherstrasse vorzudringen. Die Polizei bildet eine Kette. - Nau.ch

Ein paar Menschen spielen Fussball, die Polizei hat eine Kette gebildet.

Stapo bestätigt: Schaulustige stören Einsatz

17.25: Wie die Stadtpolizei Zürich gegenüber Nau.ch bestätigt, stören die zahlreichen Schaulustigen den Einsatz in der Zürcher Innenstadt.

Es sei oft schwer zu unterscheiden, wer zu den Chaoten gehört und wer bloss Zuschauer ist. Zudem blockierten sie den Weg.

Polizei treibt Chaoten mit Gummischrot auseinander

17.02: Die Polizei treibt die Chaoten am Helvetiaplatz auseinander und greift zu Gummischrot.

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Die Polizei feuert Gummischrot ab. - Nau.ch

Zuvor setzten Chaoten einen Einkaufswagen mit Reifen in Brand.

Einkaufswagen
Chaoten setzten einen Einkaufswagen mit Reifen in Brand. - Nau.ch

Stapo setzt Wasserwerfer gegen Demonstrierende ein

16.25: Die Stadtpolizei hat den Wasserwerfer eingesetzt.

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Bislang standen die Wasserwerfer nur bereit. Jetzt wurde einer eingesetzt. - Nau.ch

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Die Demonstrierenden liessen sich davon nicht beirren. - Nau.ch

An der Kreuzung Stauffacherstrasse/Langstrasse stehen sich Polizei und Vermummte gegenüber. Rund tausend Menschen verfolgen die Situation vor Ort.

Schaulustige
Zahlreiche Schaulustige verfolgen die Situation vor Ort. - Nau.ch

Diese blockieren die Strassen, unter anderem mit E-Scootern und Velos, und provozieren die Polizei. Die Zuschauer sind deshalb fast das grössere Problem, berichtet ein Nau.ch-Reporter aus Zürich.

Farbkessel trifft Polizeiauto

16.20: Die Chaoten haben offenbar einen Kessel mit Farbe in Richtung Polizisten geworfen. Die weisse Flüssigkeit liegt am Boden verteilt.

Farbkessel Polizei
In Zürich wurde ein Farbkessel gegen ein Polizeiauto geworfen. - Nau.ch

Polizeiauto hat Platten – Reifenwechsel im Getümmel

16.14: Es ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt für einen solchen Zwischenfall: Mitten im Getümmel der Demonstration hat ein Polizeiauto einen Platten.

Während der Reifen gewechselt wird, wird das Auto von bewaffneten Polizisten umstellt.

Demonstrierende greifen Polizei an – Festnahmen

16.02: Ein Polizist auf dem Motorrad wurde von den Chaoten angegriffen.

Es kommt zu ersten Festnahmen.

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Die Polizei nimmt einen Demonstrierenden fest. - Nau.ch

Polizei drängt Schwarzen Block durch Zürcher Kreis 4

15.34: Die Polizei drängt die Vermummten des «Schwarzen Block» durch den Zürcher Kreis 4.

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Laute Rufe und roter Rauch hängen in der Luft. - Nau.ch

Es sind laute Rufe zu hören, roter Rauch hängt in der Luft.

Unbewilligte Demonstration startet

15.20: Der unbewilligte Demonstrationsumzug hat sich formiert und ist losgelaufen. Die Teilnehmenden sind vermummt, es sind autonome Chaoten des «Schwarzen Block».

Demo
Die unbewilligte Demonstration zieht los. - Nau.ch

Die Stadtpolizei ist derweil mit einem Wasserwerfer vor Ort und sichert den Bereich von hinten ab.

Stadtpolizei
Die Stadtpolizei sichert den Bereich von hinten ab. - Nau.ch

Polizei bereitet sich auf unbewilligte Demo vor

14.35: Die Stadtpolizei Zürich ist bereits im Einsatz und hat sich auf die unbewilligte Demonstration vorbereitet, die um 15 Uhr beginnen soll. Rund um den Helvetiaplatz wurden Gitterwagen positioniert.

gitterwagen
Die Stadtpolizei Zürich bereitet sich auf die unbewilligte Demonstration um 15 Uhr vor. - Nau.ch

1.-Mai-Demo zieht sich hunderte Meter durch Zürich

12.57: Die Organisatoren zählten 15'000 Teilnehmer. Als die Abschlusskundgebung begann, waren noch viele Gruppen unterwegs.

Die grosse Kundgebung verlief weitgehend friedlich. Unterwegs kam es aber zu vereinzelten Sachbeschädigungen. Aus einer grossen Gruppierung von linksextremen Organisationen lösten sich Vermummte an der Bahnhofstrasse. Sie versprayten Wände und Schaufenster, zündeten Böller und Pyros.

Die Polizei sicherte die Route unter anderem mit einem Wasserwerfer. Aus dem «revolutionären Block» flogen Gegenstände in Richtung der Polizisten und die Menge skandierte Anti-Polizei-Parolen.

So verwüsten Vermummte die Bahnhofstrasse

12.48: Praktisch alle Läden an der Bahnhofstrasse wurden mit Sprayereien versehen. Vom Hauptbahnhof bis zur Uraniastrasse sind zahlreiche Sachbeschädigungen zu finden.

Zerstörte Fensterscheiben gibt es bislang noch keine.

Vorher-Nachher-Vergleich zeigt: UBS wurde versprayt

12.30: Ein Vorher-Nachher-Vergleich zeigt die versprayte UBS-Filiale an der Bahnhofstrasse.

Tausende Demonstrierende vor Ort

12.25: Zahlreiche Demonstrierende reihen sich von der Bahnhofstrasse bis zum Zürcher Bellevueplatz. Rund Zehntausend dürften es sein, so ein Nau.ch-Reporter.

Demonstrierende bewerfen Journalisten mit Wasserballons

12.00: Eskalation am 1. Mai: Demonstrierende bewerfen Journalisten mit Wasserballons, zudem fliegen mit Farbe gefüllte Glasflaschen gegen Gebäude.

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Die Bahnhofstrasse wurde abgeriegelt. - Nau.ch

Die gesamte Bahnhofstrasse ist zudem abgeriegelt.

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Die Demonstrierenden werfen mit Wasserballons auf Journalisten. - Nau.ch

11.50: Läderach hat seine Filiale mit Holz verbarrikadiert und sich damit auf den 1. Mai vorbereitet. In den vergangenen Jahren kam es dort wiederholt zu massiven Sachschäden durch Demonstrierende.

läderach
Läderach hat sich auf die Demonstranten vorbereitet. - Nau.ch

Demonstranten versprayen Läden und bewerfen Polizei

11.45: Der 1.-Mai-Umzug ist in Gang – Polizisten werden mit Wasserballons attackiert, während Vermummte Läden wie McDonald’s und Flying Tiger besprayen.

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Ein Demonstrant besprüht einen Flying-Tiger-Laden in Zürich. - Nau.ch

In der Stadt Zürich haben sich heute Freitag tausende Demonstrierende zum Tag der Arbeit versammelt. Das Motto lautet in diesem Jahr «Blocchiamo tutto». Auf Deutsch: «Wir blockieren alles».

Auf dem Helvetiaplatz waren Fahnen mit kommunistischen Motiven, Vertretungen von SP, der Gewerkschaften Unia und Syna, aber auch kurdische, tamilische und weitere Gruppierungen zu sehen.

Der offizielle Umzug führt vom Helvetiaplatz durch die Innenstadt zum Sechseläutenplatz. An der Abschlusskundgebung ab 12 Uhr halten ein italienischer Gewerkschafter und die Zürcher Neo-Nationalrätin Michèle Dünki-Bättig (SP) die Reden.

Linksextreme Kreise haben für den Nachmittag zu einer unbewilligten Nachdemo aufgerufen.

Kommentare

User #2036 (nicht angemeldet)

Auch die Frau Bundesrätin, redet von Gleichheit und gerechten Krankenkasse Prämien. Nun bekommen wir Chaos und Kravall geliefert.

User #4435 (nicht angemeldet)

Mehr Profa, weniger Antifa wagen.

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