2:2-Remis: Der FC Vaduz beweist Moral im Rheinpark
Der FC Vaduz holt gegen Stade-Lausanne-Ouchy ein Unentschieden. Brian Beyer und Marcel Monsberger trafen beim umkämpften Remis für die Residenzler.

Der FC Vaduz spielt zu Hause gegen den FC Stade-Lausanne-Ouchy ein 2:2-Unentschieden und verpasst es damit, im Kampf um den ersten Tabellenrang vollumfänglich nachzulegen. Dennoch nehmen sie aus der Partie immerhin einen wichtigen Punkt mit – Durch Tore von Brian Beyer und Marcel Monsberger.
Die Zielsetzung vor der Partie war grundsätzlich klar: Das eigene Spiel aufziehen, Druck machen und Stade-Lausanne gar nicht die Möglichkeit geben, das Spieldiktat zu übernehmen. Doch die Westschweizer zeigten von Beginn an, dass sie nach einigen Spieltagen ohne Sieg wieder zurück zum Erfolg finden wollten.
Der FC Vaduz fand lange nicht ins Spiel und hatte in der Anfangsphase wenig Zugriff auf den Spielball. Mit langen Bällen und einigen guten Einzelaktionen kam man zwar in Richtung des gegnerischen Strafraumes, liess die Gastmannschaft aus Lausanne jedoch auch auf der eigenen Seite zu viel gewähren.
Turbulente erste Halbzeit mit vier Toren
Beide Teams hätten hier das Führungstor erzielen können – Es war dann jedoch Brian Beyer in der 19. Minute den ersten Zähler für unsere Farben verbuchen konnte (1:0). Die Freude im Rheinpark hielt jedoch nicht lange. Bereits zwei Minuten später glichen die Gäste durch Bastien Conus wieder aus (21’, 1:1).
Das Spiel gewann nach den beiden Treffern zwar an Fahrt, wurde aber auch rauer – Zudem schlichen sich auf Vaduzer Seite immer wieder Fehler ein. Issa Kaloga nutzte dies in der 29. Minute aus und erhöhte zum 2:1 aus Sicht der Gäste.
Der FC Vaduz fand nach wie vor nicht den gewünschten Zugriff – Nach einem langen Ball und einem Foulspiel wurde Malik Sawadogo dann zum Freistoss gebeten. Diesen richtete er zentral in den Strafraum wo Marcel Monsberger zum 2:2-Ausgleich einzuköpfen wusste (37’). Mit diesem Stand ging es nach 45 Minuten in die Katakomben des Rheinparks.
Entscheidende Nadelstiche bleiben aus
Auch nach kurzer Verschnaufpause war es wiederum Lausanne, welche den besseren Tritt ins Spiel fanden. In dieser Phase hielten den FC Vaduz vor allem sehenswerte Einzelaktionen im Tor und in der Abwehr im Spiel. Gute Chancen aus Standards konnten sie nicht zielbringend verwerten.
Langsam aber sicher liess sich absehen, dass die Ausfälle mehrerer Schlüsselakteure wie Hasler (Kurzeinsatz), Schwizer, Berisha oder Mack gegen einen Gegner wie den FC SLO doch schwerer wiegen als gewünscht. Das gewohnte Spiel musste Anpassungen unterzogen werden und es fiel Vaduz nicht einfach, wirklich Druck aufzubauen und die Gäste im Zaum zu halten.
In der Schlussphase vergaben wir zudem eine Grosschance. Auf der anderen Seite rettete das Aluminium vor einem weiteren Gegentreffer. Trotz einiger brenzliger Situationen blieb es letzten Endes beim 2:2 aus der ersten Halbzeit. Und damit bleibt auch ein wichtiger Punkt im Rennen um den ersten Tabellenrang in Vaduz. Was jedoch auch bleibt ist die Erkenntnis, dass es in der verbleibenden drei Spielen einer Leistungssteigerung bedarf.
Im Endspurt alles reinwerfen
Morgen spielt der FC Vaduz auch schon die nächste Partie, das Finale des Liechtensteiner Cups gegen die USV Eschen/Mauren steht an. Danach geht es am Freitag um 20.15 Uhr weiter mit dem Auswärtsspiel gegen den Etoile Carouge FC.









