Oberrohrdorf: 82 Bestellungen über das neue Smart Service Portal
Die Gemeinde Oberrohrdorf AG zieht Bilanz: Zwischen Februar und Juni 2026 gingen über das digitale Portal 82 Bestellungen für 3790.50 Franken ein.

Smart Service Portal im Einsatz bei der Gemeinde Oberrohrdorf – Interview vom 15. Juli 2026 (Fit4Digital und Gemeinde Oberrohrdorf)
Eckdaten Gemeinde Oberrohrdorf (zwischen Februar und Juni 2026)
10/18 aktivierte Services
4270 Einwohnerinnen und Einwohner
82 Transaktionen zwischen Februar und Juni
CHF 3790.50 Gebührenumsatz
Was waren die Hauptgründe für die Einführung des SSP in der Gemeinde?
Eine einheitliche Lösung für die Bestellung von Unterlagen und Dokumenten über eine sichere Plattform des Kantons. So können unsere Einwohner zentral alle Gemeinde- und Kantonsdienstleistungen an einem Ort beziehen. Losgelöst von Öffnungszeiten oder Feiertagen.
Wie verlief die Einführung des Portals?
Die Einführung verlief reibungslos. Wir hatten eine gute Schulung durch die Mitarbeitenden von Fit4Digital. Die Services waren bereits vorerfasst und konnten nur noch angepasst und aktiviert werden.
Die Verlinkung auf unserer Website hat problemlos funktioniert.
Welche Veränderungen hat das SSP für die Mitarbeitenden im Arbeitsalltag mit sich gebracht?
Vor allem im Bereich der Einwohnerdienste ist es zu einer Vereinfachung der Arbeit gekommen, da die Bestellungen nun direkt in unserer Gemeindelösung angezeigt werden und mit einem Mausklick bearbeitet werden können. Der Versand erfolgt mithilfe einer fix fertigen Quittungs-Vorlage aus dem Smart Service Portal. Es muss nichts weiter mehr gemacht werden.
Zudem entfallt das Erstellen von Einmalrechnungen für die Bezahlung der Gebühren.
Was würden Sie anderen Gemeinden empfehlen, die über die Einführung des Smart Service Portals nachdenken?
Es bietet wirklich eine Erleichterung im Arbeitsalltag. Die Bezahlabwicklung über Payrexx funktioniert sehr gut und es können sogar direkt die richtigen Kostenstellen pro Service hinterlegt werden, damit es auch bei der Verbuchung zu einer Erleichterung kommt.
Welche Potenziale sehen Sie für die zukünftige Weiterentwicklung digitaler Dienstleistungen in Ihrer Gemeinde?
Es gibt auf jeden Fall noch Potenzial. Die Arbeitswelt wird immer digitaler, das gilt auch für die Gemeinde. Dort müssen moderne Lösungen gefunden werden, die den Richtlinien entsprechen und für die Bevölkerung möglichst einfach umzusetzen sind.
Die ersten Schritte wurden mit der Einführung des E-Umzugs sowie mit dem SSP nun gemacht.
Ist eine Entlastung am Schalter oder bei telefonischen Anfragen spürbar?
Wir haben noch einen hohen Anteil an Schalterkontakten, da wir eine relativ alte Bevölkerungsstruktur haben. Es zeichnet sich aber eine erste kleine Entlastung ab. Für die Mitarbeitenden ist die Verarbeitung der Bestellungen wesentlich einfacher geworden, da nun mit nur wenigen Mausklicks die Bestellung verarbeitet werden kann.









