Kirchdorf: Nach Einbruch in Autohaus zwei Franzosen festgenommen
In Kirchdorf AG drangen Einbrecher am späten Mittwochabend in ein Autohaus ein. Ein aufmerksamer Busfahrer half der Polizei bei der Fahndung.

Tatort war ein Autohandelsbetrieb an der Studacherstrasse in Kirchdorf, dessen Alarmanlage am Mittwoch, 12. August 2026, um 22.50 Uhr auslöste. Vom Inhaber verständigt, rückten Patrouillen der Kantonspolizei Aargau und der Stadtpolizei Baden an. Wie sich zeigte, hatten Unbekannte die im Garagentor eingelassene Türe beschädigt und waren durch die entstandene Öffnung in den Betrieb eingestiegen.
Die Täterschaft war jedoch bereits wieder weg, ohne dass etwas fehlte.
Hilfe bei der Fahndung erhielt die Polizei durch einen Busfahrer, dem beim Autohaus drei junge Männer verdächtig aufgefallen waren. Diese waren auch in den Bus eingestiegen, jedoch im benachbarten Nussbaumen wieder ausgestiegen. Er meldete dies der Polizei, welche dadurch ein Signalement besass und ihr Dispositiv anpassen konnte.
Prompt sichtete eine Patrouille gegen ein Uhr wieder in Kirchdorf zwei Verdächtige, die dort auf dem Trottoir unterwegs waren. Sie liessen sich widerstandslos festnehmen. Trotz weiterer Fahndung blieben mögliche Komplizen verschwunden.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Franzosen im Alter von 20 und 21 Jahren ohne Wohnsitz in der Schweiz. Die Umstände lassen den Schluss zu, dass die beiden nach bekanntem Muster ein Auto entwenden wollten, um dieses ausser Landes zu schaffen. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen.







