Neues Parkreglement soll Wohnquartiere entlasten
Die Stadt Brugg überarbeitet ihre Parkraumbewirtschaftung. Ziel sind weniger Parksuchverkehr und faire Regeln für alle. Die öffentliche Anhörung startet im Mai.

Wie die Stadt Brugg informiert, überarbeitet sie ihr Parkierungsreglement umfassend. Das Parkierungsregelwerk von 1998 ist aufgrund des starken Wachstums von Brugg und veränderter Mobilitätsbedürfnisse nicht mehr zeitgemäss.
Unterschiedliche Regelungen in den Quartieren verursachen Ungleichbehandlungen, Parksuchverkehr und Engpässe und stehen einer gezielten, nachhaltigen Steuerung des Parkraums gemäss Kommunaler Gesamtplan Verkehr (KGV) entgegen.
Mit dem strategischen Parkierungskonzept, das der Stadtrat im Januar 2025 beschlossen hat, schafft die Stadt die Grundlage für eine moderne, einheitliche und nachhaltige Parkraumbewirtschaftung.
Parkierungsregeln mit Fokus auf Quartierverträglichkeit
Darauf aufbauend werden nun: das Parkierungsreglement vollständig revidiert, eine neue Parkierungsverordnung mit flexiblen Gebühren geschaffen und die Ersatzabgaben für private Pflichtparkplätze in ein separates Reglement ausgelagert.
Die neuen Regelungen sollen insbesondere Anwohnende in Wohnquartieren bevorzugen, den Parksuch- und Pendlerverkehr reduzieren, Ausweich- und Verdrängungseffekte zwischen Quartieren vermeiden sowie den öffentlichen Parkraum effizient und bedarfsgerecht nutzen.
Die öffentliche Anhörung dieses Reglements dauert vom 13. Mai 2026 bis am 15. Juni 2026. Auf der Webseite der Stadt steht während der Dauer der Auflage ein Online-Mitwirkungsformular zur Verfügung. Die Stadt Brugg wird anschliessend das Parkierungsreglement dem Einwohnerrat zur Verabschiedung vorlegen.
Öffentliche Informationsveranstaltung
Am Dienstag, 12. Mai 2026, 19 Uhr, im Salzhaus, Schulthess-Allee 25, 5200 Brugg findet für interessierte Personen eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Der Stadtrat freut sich auf den Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern










