Am 18. September 2021 wurde in Mandach der erste Bannumgang durchgeführt. Die Teilnehmer hatten viel Spass und konnten viel Wissenswertes über Mandach erfahren
Rotbuchenwald
Wald im Sonnenlicht. (Symbolbild) - Keystone

Der 1. Bannumgang wurde am 18. September 2021 durchgeführt. Bei prächtigem Wetter ging es 3 Stunden entlang der Gemeindegrenze via Rotbergegg, Mülital, Auenacher, Tierhalde, Ängi zum Loorholz. Von Lukas Erne, Erich Staudacher und weiteren Teilnehmern wurde den Teilnehmenden viel Wissenswertes über Mandach weitergegeben.

Auf diesem Abschnitt waren insbesondere die Berner Grenzsteine von 1600 auf dem Rotberg, im Auenacher und Tierhalde aber auch die militärische Bedeutung des Rotbergs als strategischen Übergang während und nach dem zweiten Weltkrieg von Interesse.

Bei der Herreneiche am andern Ende des Mülitals konnten die Teilnehmer erfahren, wie diese zu ihrem Namen gekommen ist: Damals beim Bau des Wasserkraftwerks Beznau hatten einige Mandacher Arbeit gefunden und wegen des verhältnismässig guten Verdienstes wurden sie im Dorf als «die Herren» betitelt.

Speis und Trank

Die Eiche wurde nach diesen «Herren» benannt, weil sie jeweils dort auf dem beschwerlichen Heimweg eine Rast eingelegt hatten. Der Abschluss des Bannumgangs war bei der Waldhütte im Loorholz, wo die Wanderschaft mit feinen Würsten belohnt wurde. Es hat allen grossen Spass gemacht und sie freuen sich auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

Auf einem Bannumgang kommt man in entlegene Winkel der Gemeinde, welche man bisher vielleicht noch nicht gekannt hat und erfährt zudem viel Interessantes aus der Vergangenheit und Gegenwart. Der Gemeinderat beabsichtigt, nächstes Jahr eine weitere Etappe des total ca. 11.4 km umfassenden Gemeindebanns in Angriff zu nehmen.

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