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Frühe Sprachförderung: Stadt startet mit Erhebung

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Die Stadt Brugg erfasst ab Januar 2026 die Deutschkenntnisse von Kindern vor dem Kindergarteneintritt, um gezielte Sprachförderung früh zu ermöglichen.

Blick von der Linner Linde aus in Richtung Brugg und Jurahöhen.
Blick von der Linner Linde aus in Richtung Brugg und Jurahöhen. - Nau.ch / Werner Rolli

Wie die Stadt Brugg berichtet, plant der Kanton Aargau ab 2027 eine kantonsweite frühe Sprachförderung einzuführen. Als Vorbereitung finanziert er den Gemeinden ab 2026 die Durchführung der Sprachstandserhebung.

Die Stadt Brugg startet mit dieser Erhebung per 1. Januar 2026. Dabei werden die Deutschkenntnisse von Kindern erfasst, die rund eineinhalb Jahre vor dem Kindergarteneintritt stehen.

Ziel ist es, Kinder mit zusätzlichem Sprachförderbedarf frühzeitig zu unterstützen und Familien die Möglichkeit zu geben, die Zeit bis zum Kindergarten gezielt zur Förderung zu nutzen.

So läuft das Verfahren ab

Die Regionale Integrationsfachstelle (RIF) Brugg koordiniert die Umsetzung für die Stadt Brugg. Die Eltern der betroffenen Kinder haben im Januar 2026 einen Brief mit Zugang zum Online-Fragebogen erhalten und werden gebeten, diesen bis zum 31. Januar 2026 auszufüllen.

Die anonymisierten Daten werden von der Universität Basel ausgewertet. Bis im März 2026 liegen die Ergebnisse vor. Erreicht ein Kind den festgelegten Richtwert nicht, nimmt die RIF Kontakt mit den Eltern auf und zeigt passende Fördermöglichkeiten auf.

Bei Fragen oder wenn Unterstützung beim Ausfüllen des Fragebogens benötigt wird, steht die RIF Brugg gerne zur Verfügung.

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