Aktuelle Radon-Langzeitmessungen in der Schulanlage Leematten sowie im Kindergarten Moosäcker in Fislisbach liegen deutlich unter dem Referenzwert.
Radonmessgerät
Radonmessgerät - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv

Die Radonkonzentration in der Schule Fislisbach ist gering. Radon ist ein radioaktives Edelgas natürlichen Ursprungs, welches in jeder Landesregion vorkommt. Radon ist das Zerfallsprodukt von Radium, das im Erdboden vorkommt.

Radongas kann vom Bauuntergrund her in das Hausinnere eindringen und sich dort anreichern. Beim Einatmen führen seine Folgeprodukte zu einer Lungenbestrahlung und damit zu einem erhöhten Lungenkrebsrisiko.

Jährlich sterben in der Schweiz 200 bis 300 Personen an den Folgen von Lungenkrebs, der durch Radon in Wohnräumen hervorgerufen wurde. Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Gemäss der Strahlenschutzverordnung ist die Eigentümerschaft von Immobilien verantwortlich, dass präventive bauliche Massnahmen getroffen werden, um eine Radongaskonzentration zu erreichen, die unter dem Radonreferenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3) Luft liegt.

Ergebnis der Radonmessungen in der Schulanlage Leematten und im Kindergarten Moosäcker

Aktuelle Langzeitmessungen in der Schulanlage Leematten sowie im Kindergarten Moosäcker weisen Werte von 58 und 200 Bq/m3 aus und liegen somit deutlich unter dem Referenzwert.

Weitere Informationen zum Thema Radon sowie ein Online-Tool, mit dem Empfehlungen zu Radonmessung in Gebäuden gegeben werden, sind auf der Webseite des Kantons erhältlich.

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