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Brig-Glis startet Hitzetelefon für Senioren

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Oberwallis,

Mit einem neuen Hitzetelefon unterstützt Brig-Glis ältere Menschen an heissen Tagen. Freiwillige nehmen bei Bedarf Kontakt auf und helfen im Alltag.

Die Altstadt von Brig-Glis.
Die Altstadt von Brig-Glis. - Keystone/Olivier Maire

Wie die Stadt Brig-Glis mitteilt, startet die Stadtgemeinde Brig-Glis vom 1. Juni bis 15. September 2026 mit dem neuen Hitzetelefon ein Pilotprojekt zum Schutz älterer Menschen an heissen Tagen.

Rund 50 Personen ab 75 Jahren haben sich in den vergangenen Wochen für das Angebot angemeldet. Sie werden an Hitzetagen von freiwilligen Helfern im Rahmen des Nachbarschaftsdienstes kontaktiert und begleitet.

Gerade ältere Menschen sind bei hohen Temperaturen besonders gefordert. Ein kurzer Anruf kann dabei viel bewirken: Die freiwilligen Helfer erkundigen sich, wie es den angemeldeten Personen geht, ob sie genügend trinken, ob die Wohnung ausreichend kühl ist und ob Unterstützung benötigt wird.

Bei Bedarf können die Helferinnen und Helfer unkompliziert reagieren. Das kann von einem zusätzlichen Gespräch bis hin zu praktischer Unterstützung im Alltag reichen: etwa beim Erledigen von Einkäufen, wenn der Weg ins Freie bei grosser Hitze zu anstrengend oder belastend ist.

Pilotprojekt aus der Alterspolitik entstanden

Das Pilotprojekt ist ein direktes Ergebnis der Alterspolitik, welche das Ressort Alter, Gesundheit und Soziales im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet hat. Die Stadtgemeinde Brig-Glis zeigt damit, dass die Anliegen aus dem Mitwirkungsprozess aufgenommen und in konkrete Massnahmen umgesetzt werden.

«Gerade an Hitzetagen können kleine Gesten eine grosse Wirkung haben. Ein Anruf, ein Nachfragen oder eine kleine Unterstützung im Alltag geben Sicherheit und zeigen älteren Menschen, dass sie nicht allein sind», sagt Stadträtin Claudia Alpiger, Vorsteherin des Ressorts Alter, Gesundheit und Soziales.

Mit den angemeldeten Personen startet die Stadtgemeinde bewusst in eine Pilotphase. Die Erfahrungen aus diesem Sommer werden ausgewertet und dienen als Grundlage, um den Bedarf zu evaluieren und das Angebot weiterzuentwickeln.

Bereits jetzt hat die Stadtgemeinde viele positive Rückmeldungen von den betroffenen Personen erhalten. Das Hitzetelefon richtet sich an Personen im Alter von 75 Jahren und älter, die nicht bereits durch die Spitex oder ein Alters- und Pflegeheim betreut werden.

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