Wie die Gemeinde Bottmingen informiert, wird die Bevölkerung gebeten, sich auch im Jahr 2022 wieder aktiv an der Bekämpfung der Tigermücke zu beteiligen.
Dorfmuseum und altes Schulhaus an der Therwiler Strasse in Bottmingen.
Dorfmuseum und altes Schulhaus an der Therwiler Strasse in Bottmingen. - Nau.ch / Werner Rolli

In Bottmingen hat sich die Tigermücke in der Region weiterverbreitet. Freizeitgärten erweisen sich zunehmend als Hotspots für die Vermehrung der Tigermücke. Deshalb wird im laufenden Jahr die Beratung und Betreuung der Pächter von betroffenen Freizeitgärten zur Bekämpfung der Tigermücke ausgebaut. Die Bevölkerung wird gebeten, sich auch 2022 wieder aktiv an der Bekämpfung der Tigermücke zu beteiligen und Brutstätten in stehendem Wasser, in Gärten und auf Terrassen zu vermeiden.

Die Tigermücke ist sehr lästig, tagaktiv und brütet vorwiegend im Siedlungsraum. Ihr Stich kann starke Hautreaktionen verursachen. Die Tigermücke ist eine potenzielle Überträgerin von Krankheitserregern, vorausgesetzt es sind Krankheitsträger vorhanden, bei denen sich die Mücke infizieren kann. In der Schweiz wurden bisher noch keine solche Krankheitsübertragungen dokumentiert. Deshalb wird das Übertragungsrisiko heute als klein eingeschätzt.

Die Tigermückenfunde in Birsfelden wurden durch Meldungen verdächtiger Mücken entdeckt. Dieses Beispiel zeigt, wie zentral die Mithilfe der Bevölkerung ist, deren Informationen eine wichtige ergänzende Quelle für die Überwachung darstellen. Mücken mit verdächtiger schwarz-weisser Musterung können der Meldestelle gemeldet werden.

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