Umfrage: Stadt will Nutzung des Längholzwalds klären

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Biel/Bienne,

Die Stadt Biel erarbeitet ein Besuchslenkungskonzept für den Längholzwald und sammelt dafür Rückmeldungen zur Nutzung des beliebten Waldgebiets.

Kongresshaus Biel
Stadtverwaltung im Kongresshaus Biel an der Zentralstrasse 60 in Biel. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Wie die Stadt Biel schreibt, ist der Längholzwald einer der meistbesuchten Wälder des Kantons Bern; viele Menschen suchen hier täglich Erholung und nutzen den Wald für ihre Freizeitaktivitäten.

In der Vergangenheit haben die verschiedenen Ansprüche an den Wald zu Konflikten geführt. Die einen suchen Ruhe und Entspannung, andere das Abenteuer und sportliche Betätigung und für nochmals andere ist der Längholzwald wertvoller Holzlieferant.

Mit dem Besuchslenkungskonzept will die Stadt einerseits Platz schaffen für die Waldbesuchenden und für Erholungseinrichtungen wie zum Beispiel Feuerstellen oder Sitzbänke. Andererseits will sie ermöglichen, dass im Längholzwald Holz produziert und die Biodiversität gefördert werden kann.

Umfrage zur Waldnutzung

Deswegen möchte die Stadt von den Einwohnern wissen, wie der Längholzwald genutzt wird, wie oft er besucht wird, welche Infrastrukturen geschätzt werden und auf welche verzichtet werden könnte.

Hinter der Umfrage stehen: Stadt Biel, Einwohnergemeinde Brügg, Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, Schweizerische Vogelwarte, Milan Vogelschutz Biel, Pro Natura Seeland und Kanton Bern.

Durchgeführt wird sie vom Centre for Development and Environment (CDE) der Universität Bern. Sie ist anonym und freiwillig. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert circa zehn Minuten. Die Umfrage dauert bis 11. Mai 2026 und kann auf der Webseite der Stadt abgerufen werden.

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