Telebielingue will nach Neuausrichtung weitermachen
Das Bieler Regionalfernsehen Telebielingue will auch ohne subventionierte Konzession weitersenden. Möglich machen soll das ein neues Betriebskonzept, wie die Gassmann-Gruppe am Mittwoch mitteilte.

Die Geschäftsleitung habe sich nach dem Konsultationsverfahren mit den Mitarbeitenden für ein neues Betriebskonzept entschieden, schrieb die Gruppe in einer Mitteilung. Das Konzept sichere den Sender langfristig.
Anpassungen gibt es bei der Anzahl der Stellen. Bis zu 17 der bisher 40 Festangestellten sollen weiterbeschäftigt werden. Kündigungen könnten bis zu 24 ausgesprochen werden. Sechs Personen verlassen Telebielingue auf eigenen Wunsch, wie es weiter hiess.
«Die Zahlen sind und bleiben dynamisch, weil sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während des laufenden Prozesses entscheiden und umentscheiden dürfen», sagte Gassmann-CEO Christian Bärenfaller der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Telebielingue bleibe für das Publikum «ein eigenständiger, bekannter und authentischer regionaler Sender», hiess es in der Mitteilung weiter. Mit der Detailplanung des neuen Konzepts wollen die Verantwortlichen in den kommenden Wochen starten. Der Sender soll zweisprachig bleiben.
Telebielingue gibt es seit 1999. Der Sender berichtet in der Region Biel. Nach einem längeren Rechtsstreit hatte er im März seine Konzession für das Versorgungsgebiet Berner Jura, Biel und Seeland definitiv an den Sender Canal B verloren.






