Die Ozonbelastung im Kanton Bern ist im verregneten Sommer 2021 deutlich unter den Vorjahreswerten geblieben. Das teilte die bernische Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion am Donnerstag mit.
ozonschicht
Die Ozonschicht befindet sich in der Stratosphäre (Symbolbild). - Pixabay

Allerdings wurden die Grenzwerte für Ozon trotzdem wiederholt überschritten. Je nach Standort war dies bis zu 110 Mal der Fall.

Ozon hat negative Wirkungen auf Mensch und Umwelt. Die Belastung steigt im Sommer an, weil sich Ozon unter intensiver Sonneneinstrahlung durch die photochemische Reaktion aus Stickstoffdioxiden und flüchtigen organischen Verbindungen bildet. Diese Luftschadstoffe entstehen zum Beispiel im Strassenverkehr.

Die Ozonbelastung spiegelt deshalb vor allem auch die meteorologischen Rahmenbedingungen wieder. Im vergangenen Sommer gab es im Kanton Bern weniger Sonnenstunden und Hitzetage; zudem wurden zahlreiche Niederschlagsperioden verzeichnet.

Die weltweite Ozonbelastung bleibe problematisch, schreibt die bernische Umweltdirektion - zumal Ozon nach Kohlendioxid und Methan auch zur Klimaerwärmung beitrage. Die Bemühungen, die Ozonbelastung zu reduzieren, müssten deshalb fortgesetzt werden.

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