Tag der Wahrheit für fast 800 Kandidierende im Kanton Bern

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Für fast 800 Bernerinnen und Berner ist heute der Tag der Wahrheit: Sie erfahren, wie viele Stimmberechtigte ihnen das Vertrauen geschenkt haben.

Bundeshaus Bern
Der Bundesrat will die Situation von nicht binären Menschen verbessern. (Symbolbild) - keystone

Heute ist der Tag der Wahrheit für rund 800 Bernerinnen und Berner: Sie erfahren, wie viele Stimmberechtigte ihnen das Vertrauen geschenkt haben. Realistische Chancen auf ein Mandat im Bundeshaus haben nur wenige.

Im Nationalrat hat der Kanton Bern 24 Sitze zugute, wobei 20 Bisherige antreten. Entsprechend schwer ist es für die meisten der 776 Kandidierenden, ein Mandat zu erobern. Viele von ihnen warben um die Gunst der Wählerschaft, indem sie Leute vor Einkaufszentren ansprachen, zu Veranstaltungen einluden und von Plakatwänden lachten.

Im Vorfeld der Wahl wurde über mögliche Sitzverluste der Grünen spekuliert. Sitzgewinne werden am ehesten der SP, der Mitte oder der SVP zugetraut. Zurzeit lautet die Verteilung wie folgt: SVP 7, SP 4, Grüne 4, GLP 3, FDP 2, Mitte 2, EVP 1, EDU 1.

Erste Teilresultate werden am frühen Abend erwartet

Das Endergebnis wird Staatsschreiber Christoph Auer voraussichtlich zwischen 21 und 23 Uhr im Berner Rathaus verkünden.

Bei den Ständeratswahlen gehen Beobachter davon aus, dass heute niemand den Sprung ins Stöckli schafft. Schliesslich stellen sich 17 Frauen und Männer zur Wahl, mehr denn je. Die Hürde des absoluten Mehrs liegt entsprechend hoch.

Werner Salzmann SVP Munition
SVP-Ständerat Werner Salzmann bezeichnet den Nachrichtendienst als die «erste Abwehrlinie» der Schweiz. - Keystone

Werner Salzmann (SVP) strebt eine weitere Legislatur an, Hans Stöckli (SP) tritt nicht mehr an. Hoffnungen auf seinen Sitz machen sich insbesondere Nationalrätin Flavia Wasserfallen (SP) und alt Regierungsrat Bernhard Pulver (Grüne). Im Rennen sind auch Kandidierende der anderen grösseren Parteien sowie einige Exoten.

Die ersten der insgesamt zehn Verwaltungskreise dürften am frühen Nachmittag ausgezählt sein. Das Endresultat der Ständeratswahlen wird zwischen 17 und 18 Uhr erwartet. Der zweite Wahlgang ist für den 19. November angesetzt.

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