Die Stützmauer der Münsterplattform in der Berner Altstadt soll zwischen 2022 und 2025 gereinigt und ausgebessert werden. Dafür legt der Gemeinderat dem Stadtparlament einen Kredit von 3,3 Millionen Franken vor.
Berner Münster Plattform
Blick auf die Münsterplattform in Bern während des Corona-Lockdowns. - Keystone

Die 30 Meter hohe Mauer sei grundsätzlich zwar in einem guten Zustand, teilte die Stadt Bern am Donnerstag mit. An den Steinoberflächen weise die Mauer aber schadhafte Fugen und Rissen mit Pflanzenbewuchs auf. Auch könnten sich Sandsteinschalen ablösen.

Eine umfassende Sanierung sei nötig, um die Tragsicherheit langfristig zu gewähren und Folgeschäden zu verhindern. Während grössere Flächen lediglich gereinigt oder von Pflanzen befreit werden, sind bei anderen Teilen grössere Ausbesserungen wie Riss- und Fugensanierungen nötig.

Zudem soll die bestehende Beleuchtung an der Mauer durch LED-Scheinwerfer ersetzt werden. Während der Arbeiten, die im Frühsommer 2022 in Etappen starten sollen, bleibt die Münsterplattform für die Bevölkerung offen.

Die Stützmauer wurde ab 1334 bis 1450 in ihren Grundzügen erbaut und in den Jahren 1479 bis 1531 zum heutigen Erscheinungsbild erweitert. Sie prägt das Stadtbild Berns als baulicher Hauptakzent der Altstadt.

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