Nach grossen Startschwierigkeiten sieht die Stadt Bern die Informatikplattform für die Volksschulen «Base4kids2» auf Kurs. Vor einem Jahr wurde das Projekt neu strukturiert und seither verschiedene Massnahmen umgesetzt.
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Volksschule (Symbolfoto) - keystone

Sie habe wieder Zuversicht, dass die Stadt mit der Informatikplattform nun eine Infrastruktur bieten könne, die für Schüler und Lehrer gleichermassen gut anwendbar sei, sagte Gemeinderätin Franziska Teuscher am Donnerstag vor den Medien.

Nicht nur an Hard- und Software wurden Veränderungen vorgenommen, sondern auch die ganze Projektorganisation restrukturiert. Heute werden mehr Leistungen stadtintern erbracht als durch die externe Anbieterfirma.

Die Zusammenarbeit mit der externen Firma dauert nach Angaben der Stadt noch bis Mitte 2023, also rund ein Jahr weniger lang als ursprünglich vorgesehen. Bis Ende 2022 sollen die Opensource-Software durch Microsoft Office ersetzt werden.

Der Stadtrat hat für die Neustrukturierung rund 2,6 Mio. Franken locker gemacht.

Sei «Base4kids» vor einem Jahr an den Schulen noch ein Reizthema gewesen, habe sich die Situation nun sichtlich entspannt, sagte Marcel Sahli, Geschäftsführender des Schulkreises Breitenrain-Lorraine vor den Medien. Die Anliegen der Nutzenden seien ins Zentrum gerückt worden.

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