Umgestaltung des Bären- und Waisenhausplatzes in Bern liegt auf
Die Pläne für die Umgestaltung des Bären- und Waisenhausplatzes in Bern liegen bis am 6. Februar öffentlich auf. Die Achse mitten im Stadtzentrum soll zu einer Begegnungszone werden und mit mehr Bäumen und Sitzgelegenheiten sowie mobilen Sonnenschirmen das Verweilen angenehmer machen.

Geplant ist, die Verkehrsflächen klarer von den übrigen Nutzungen zu trennen. Die Achse wird durchgängig gepflästert und die Beleuchtung angepasst. Auch Werkleitungen werden saniert und Anschlüsse für Veranstaltungen und den Markt installiert, wie die Stadtberner Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün am Mittwoch mitteilte.
Die Stimmberechtigten haben dem nötigen Baukredit von 36,7 Millionen Franken im vergangenen Mai mit einem Ja-Anteil von 73,6 Prozent zugestimmt.
Der Baustart ist für das vierte Quartal 2027 geplant, kann sich aber je nach Verlauf des Baubewilligungsverfahrens verzögern. Die frühestmögliche Inbetriebnahme der umgestalteten Plätze wird ab 2030 erwartet.
Die Ausgestaltung der Achse ist schon lange ein Thema in der Bundesstadt. Vor fast 40 Jahren wurde eine Initiative mit dem Titel «I läbti gärn im Härz vo Bärn» angenommen. Mehr Sitzgelegenheiten und eine bessere Aufenthaltsqualität waren schon damals der Wunsch. Aus finanziellen Gründen wurde die Umsetzung aber jahrzehntelang sistiert, ehe die Planung 2015 wieder aufgenommen wurde.
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