Im Berner Nordquartier soll eine Ideenstudie zeigen, wie das Gebiet zwischen den Bahngeleisen und der Wankdorffeldstrasse in Zukunft aussehen könnte. Das knapp 50'000 Quadratmeter beim Bahnhof Wankdorf gilt als Gebiet mit grossem Entwicklungspotenzial.
Wankdorf
Im Wankdorf-Stadion sind lediglich 100 Zuschauende zugelassen für den Cupfinal. - Keystone

Das Land der Burgergemeinde Bern ist heute von verschiedenen Baurechtsnehmern überbaut. Diese haben sich zusammengetan und einen Studienauftrag nach den Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) gestartet.

Sechs interdisziplinäre Planungs-Teams sollen unterschiedliche Ideen entwickeln. Neben der Bebauungsform und den Nutzungen sind auch Ideen zur Erschliessung, der sozialen Durchmischung sowie zur nachhaltigen Mobilität und zu Klimaschutz-Massnahmen gefragt.

Heute prägen Gewerbebauten und Lagerhallen das Gebiet. In Zukunft soll ein vielfältiger Stadtteil mit Schwerpunkt Wohnen entstehen. Das teilten die Burgergemeinde Bern, die Gebäudeversicherung des Kantons Bern, die AXA Investment Managers, die Halter AG, die Hessag AG, die Genossenschaft Migros Aare und die Alb. Wahlen AG am Donnerstag mit.

«Quartierstadt Wankdorf» nennt sich das Projekt. Gemäss den städtischen Vorgaben wird ein Drittel der Wohnungen preisgünstig zur Verfügung gestellt. Die bauliche Realisierung wird für die Jahre 2025 bis 2028 anvisiert.

Direktbetroffene, Quartierorganisationen und weitere interessierte Organisationen sollen im Rahmen eines Partizipationsverfahrens in die Entwicklung des Areals einbezogen werden, wie die Verantwortlichen weiter mitteilten.

Allerdings macht die Coronapandemie dem Start der Partizipation aktuell einen Strich durch die Rechnung. Ein ursprünglich vorgesehenes Werkstattgespräch kann nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Anliegen der Betroffenen sollen daher mit einer Umfrage ermittelt werden.

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