Kuwaits Luftabwehr schoss «versehentlich» US-Jets ab
Nach massiven Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Militär- und Führungsstrukturen ist die Lage im Nahen Osten erneut deutlich eskaliert.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und Israel greifen seit Samstag zentrale Militär- und Führungsziele im Iran an.
- Dabei wurde Irans oberster Führer Ali Chamenei sowie mehrere ranghohe Militärs getötet.
- Das Regime reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte.
- Die Eskalation lässt die Sorge vor einem regionalen Krieg im Nahen Osten wachsen.
Israel hatte am Samstagmorgen mit Unterstützung der USA einen grossangelegten Angriff auf Iran gestartet.
Die Schläge richteten sich insbesondere gegen Ziele, die mit Raketenprogrammen sowie der militärischen Führung des Landes in Verbindung stehen.
Bei den Angriffen wurde der iranische Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei sowie mehrere ranghohe Militärs getötet.
Teheran reagierte umgehend mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel. Sowie auf Staaten in der Region, in denen die USA Militärbasen unterhalten, und kündigte weitere Vergeltung an.
In der Nacht auf Montag hat nun auch die pro-iranische Hisbollah-Miliz aus dem Libanon heraus erste Angriffe auf Israel gestartet. Tel Aviv reagierte mit Bomben auf Vororte von Beirut und rief die Anwohner im Süden der Hauptstadt zur Evakuierung auf.
International wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts auf die gesamte Region.
Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden:
Nach iranischem Angriff: Griechenland verlagert zwei Fregatten nach Zypern
13.51: Nach dem jüngsten Drohnenangriff auf den britischen Luftwaffenstützpunkt von Akrotiri auf Zypern verstärkt Griechenland seine militärische Unterstützung für die benachbarte EU-Inselrepublik.

Wie Verteidigungsminister Nikos Dendias dem griechischen Rundfunk (ERTNews) sagte, wird Athen zwei Fregatten sowie zwei F-16-Kampfflugzeuge nach Zypern verlegen. Die Kriegsschiffe seien mit modernen Luft- und Drohnenabwehrsystemen ausgestattet.
Erneuter Alarm auf britischem Militärstützpunkt auf Zypern
13.23: Nach einem nächtlichen Drohnenangriff hat es erneut Alarm auf dem britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern gegeben.

Zwei unbemannte Fluggeräte, die sich in Richtung der britischen Stützpunkte bewegt hätten, seien rechtzeitig abgewehrt worden, teilte der zyprische Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis mit.
Libanons Regierung erklärt militärische Aktivitäten der Hisbollah für illegal
13.20: Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für illegal erklärt. Das kündigte Ministerpräsident Nauaf Salam in einer Fernsehansprache an.

Das Kabinett habe in einer Notfallsitzung beschlossen, «sämtliche Sicherheits- und Militäraktivitäten der Hisbollah zu verbieten», sagte Salam.
Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation.
Von der Leyen ruft zur Deeskalation auf
12.48: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Iran-Krieg zu Deeskalation aufgerufen. Man müsse intensiv daran arbeiten, eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern, sagte sie in Brüssel. Die einzige dauerhafte Lösung sei eine diplomatische.

Zugleich machte von der Leyen deutlich, dass diplomatische Lösungen einen politischen Übergang sowie ein definitives Ende des iranischen Atom- und Raketenprogramms beinhalten müssten. Auch die destabilisierenden Aktivitäten des Landes in der Region müssten ein Ende haben.
Die Lage bringe «neue Hoffnung für die unterdrückte Bevölkerung des Irans» unterstrich von der Leyen. Die EU unterstütze nachdrücklich deren Recht, über ihre eigene Zukunft zu bestimmen.
Iran hat einen neuen Verteidigungsminister ernannt
12.46: Irans Präsident hat nach dem Tod des Verteidigungsministers einen Nachfolger benannt.

Präsident Massud Peseschkian habe Madschid Ebn-ol-Resa, derzeit Brigadegeneral der mächtigen Revolutionsgarden, mit der kommissarischen Leitung des Ministeriums beauftragt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.
Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh war am Samstag bei einem der israelisch-amerikanischen Luftangriffe ums Leben gekommen.
Kuwaits Luftabwehr schoss «versehentlich» US-Jets ab
12.22: Die Luftwaffe der USA hat sich zu den abgestürzten Militärjets geäussert. Demnach sei die Luftabwehr Kuwaits dafür verantwortlich.

«Die kuwaitische Luftabwehr hat versehentlich drei US-amerikanische F15-Kampfflugzeuge abgeschossen, die im Rahmen von Operationen im Zusammenhang mit dem Iran im Einsatz waren», heisst es in dem Statement.
Israel startet nächste umfassende Angriffs-Welle
12.17: Das israelische Militär hat eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen.
Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee am Morgen mit. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes.

Am Mittag griff das israelische Militär erneut auch in denen als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut an. Nach Armeeangaben ist dabei ein hochrangiges Hisbollah-Mitglied getroffen worden.
Die Hisbollah selbst meldete sich dazu zunächst nicht. Die Schiitenmiliz hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert.
Öltanker vor der Küste Omans angegriffen – ein Toter
12.08: Vor der Küste des Omans ist ein Öltanker von einem mutmasslich iranischen Drohnenboot angegriffen worden.
Ein aus Indien stammendes Besatzungsmitglied sei daraufhin bei einem Brand im Maschinenraum ums Leben gekommen, teilte die omanische Behörde für maritime Sicherheit mit.

Die etwa 20-köpfige Besatzung mit Landsleuten vor allem aus Indien und Bangladesch sei mit Hilfe eines Handelsschiffs in der Nähe evakuiert worden.
Laut Israel: Iran greift geziehlt Wohnhäuser an
11.43: Israels Armee wirft dem Iran vor, bei seinen Angriffen in Israel gezielt zivile Ziele ins Visier zu nehmen.
«Wir haben konkrete Informationen erhalten, die belegen, dass der Iran systematisch zivile Wohnhäuser in Israel angreift», sagte Militärsprecher Nadav Schoschani.

Irans Führung wolle auf diese Weise Panik in Israel auslösen und die öffentliche Meinung beeinflussen. Er sprach von «einer iranischen Strategie».
Der Iran wiederum betont stets, Ziel seiner Angriffe seien etwa Einrichtungen des israelischen Militärs oder der israelischen Regierung. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Will Iran Europa in den Krieg verwickeln?
11.14: Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, wirft dem Iran vor, Europa in den Krieg im Nahen Osten hineinziehen zu wollen.
Der mutmassliche Drohneneinschlag auf einem britischen Luftwaffenstützpunkt im EU-Staat Zypern sei für ihn ein Anzeichen dafür, dass der Iran versuche, die Europäer in Kampfhandlungen zu verwickeln, sagte Prosor der Deutschen Presse-Agentur.
«Hoffentlich wird Europa das mal sehen und darauf auch reagieren – in welcher Art und Weise, das ist eine Entscheidung, die in Europa getroffen wird.»

Der Botschafter verwies in diesem Zusammenhang auf die in Artikel 42 des EU-Vertrags festgeschriebene Beistandsklausel, die die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, angegriffene EU-Partnerstaaten zu unterstützen.
«Es gibt eine Beistandsklausel, die eigentlich sagt, weil Zypern Teil von Europa ist, ist es die Verantwortung, Zypern zu verteidigen.»
Iranische Schulen bleiben wegen Angriffen bis am 21. März geschlossen
11.10: Angesichts des Krieges bleiben die Schulen im Iran bis Ende März geschlossen. Der Unterricht erfolge stattdessen nun online, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Regelung gilt demnach bis zum Ende des persischen Kalenderjahrs, das am 21. März endet.

Infolge der «militärischen Aggression des zionistischen Regimes mit Unterstützung der USA» seien Schulen aller Bildungsstufen bis zum Jahresende geschlossen.
Der Unterricht werde virtuell erteilt, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.
Tschechien bringt Bürgerinnen und Bürger in Nahost in Sicherheit
11.04: Tschechien schickt zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten, um Bürger des EU- und Nato-Mitgliedstaats in Sicherheit zu bringen.
Eine Maschine werde in den ägyptischen Küstenort Scharm el Scheich, die andere in die jordanische Hauptstadt Amman fliegen, sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babis nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats in Prag.

Bei einem Teil der Passagiere soll es sich um tschechische Bürger handeln, die Israel auf dem Landweg verlassen haben. Wie Babis weiter ankündigte, wird die Fluggesellschaft Smartwings mehrere Hundert Touristen aus dem Oman nach Hause bringen.
Nach Angaben des Aussenministeriums in Prag sind rund 6500 Tschechen, die sich momentan im Nahen Osten aufhalten, auf einer Krisenvorsorgeliste registriert.
Laut Iran: Atomanlage Natans angegriffen
10.52: Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf den Iran ist nach Angaben eines hochrangigen iranischen Diplomaten die wichtige Atomanlage in Natans angegriffen worden.

Wie Resa Nadschafi, Teherans Vertreter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, vor Journalisten sagte, erfolgte die Attacke am Sonntag.
Öl-Anlage in Saudi-Arabien angegriffen
10.48: In Saudi-Arabien ist eine Anlage des staatlichen Ölkonzerns Aramco mit mutmasslich iranischen Drohnen angegriffen worden.
Zwei Drohnen hätten die Ölraffinerie in Ras Tanura im Osten des Landes attackiert, teilte ein Sprecher des saudischen Verteidigungsministeriums mit.
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Die Drohnen seien abgefangen und zerstört worden. Durch herabfallende Trümmerteile sei an der Anlage ein Feuer ausgebrochen, Opfer habe es dabei aber nicht gegeben. Einige Trümmerteile seien auch in Wohngegenden heruntergekommen.
Erdgas-Preis schnellt wegen Iran-Krieg nach oben
10.45: Der Grosshandelspreis für Erdgas ist nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran kräftig gestiegen.
Zum Handelsauftakt am Montag sprang die Notierung für den richtungweisenden Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 39,85 Euro (36,19 Franken) je Megawattstunde (MWh).
Das sind etwa 25 Prozent mehr als am Freitag und der stärkste Preissprung seit August 2023.
Atombehörden-Chef warnt vor Nuklear-Unfall
10.32: Angesichts der militärischen Eskalation im Nahen und Mittleren Osten warnt der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, vor dem Risiko eines Atomunfalls.

«Wir können einen möglichen Strahlungsaustritt mit schwerwiegenden Folgen nicht ausschliessen – inklusive die Evakuierung von Gebieten, die so gross oder grösser sind wie Grossstädte», warnte er in einer Sondersitzung der Organisation in Wien.
Raketentrümmer landen in Bahrain auf Schiff – ein Toter
10.14: In Bahrain sind Trümmer einer von der Luftabwehr abgefangenen Rakete auf ein Schiff gestürzt und haben ein Feuer ausgelöst.
Dabei kam ein aus Asien stammender Arbeiter ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt, wie das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf auf der Plattform X mitteilte. Der Brand in einem Hafengebiet nahe der Hauptstadt Manama sei inzwischen gelöscht worden.
Israel hat Hisbollah-Chef im Visier
10.05: Israel hat den Chef der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz bei Angriffen im Libanon im Visier.

Naim Kassim sei unter iranischem Druck zum Angriff auf Israel übergegangen, schrieb der israelische Verteidigungsminister Israel Katz auf der Plattform X. Die Hisbollah werde einen hohen Preis für ihren Angriff auf Israel zahlen.
Börsen reagieren – Panik bleibt aus
09.57: Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran sorgt zum Wochenstart für Kursverluste an den wichtigsten Börsenplätzen weltweit.

Eine Panik bleibt trotz gestiegenem Ölpreis und Einschränkungen auf der wichtigen Strasse von Hormus aus.
Arabische Staaten protestieren gegen Angriffe durch Iran
09.53: Jordanien und andere arabische Staaten haben gegen die Angriffe des Irans protestiert und Diplomaten einbestellt.
Das jordanische Aussenministerium teilte auf der Plattform X mit, es habe den iranischen Geschäftsträger am Sonntagabend eine Protestnote zu den Angriffen auf Jordanien und andere arabische Staaten übermittelt.
Diese stellten eine Verletzung der jordanischen und arabischen Souveränität dar. Es handle sich um einen eklatanten Verstoss gegen das Völkerrecht.

Die Vereinigten Arabischen Emirate teilten nach Angaben der Staatsagentur WAM mit, sie hätten den iranischen Botschafter einbestellt und die «iranischen Terrorangriffe und Übergriffe» aufs Schärfste verurteilt.
Auch Saudi-Arabien hatte am Sonntag den iranischen Botschafter einbestellt.
China wurde nicht vor US-Angriffen auf den Iran gewarnt
09.50: China ist nach eigenen Angaben nicht vorab über die US-Angriffe auf den Iran unterrichtet worden.
«Was ich Ihnen sagen kann, ist, dass wir in Bezug auf das US-Militärvorgehen im Vorfeld nicht informiert wurden», sagte Aussenamtssprecherin Mao Ning in Peking auf die Frage, ob es vor den Militärschlägen Kontakt mit der US-Seite gegeben habe.
Deutschland will sich nicht am Iran-Krieg beteiligen
09.47: Deutschland wird sich nach Angaben von Aussenminister Johann Wadephul nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligen. «Die Bundesregierung hat nicht die Absicht, sich zu beteiligen», sagte Wadephul im Deutschlandfunk.

Im Gegensatz zu Grossbritannien, das den USA die Nutzung britischer Stützpunkte in der Region für die Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen erlaubt, habe Deutschland solche Basen dort nicht.
«Wir haben auch keine entsprechenden militärischen Mittel», sagte Wadephul. «Und die Bundesrepublik hat definitiv nicht die Absicht, sich irgendwie zu beteiligen.»
Mindestens 555 Tote im Iran
09.44: Bei den Angriffen Israels und der USA sind im Iran nach dortigen Angaben mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen.

Mehr als 100'000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Roten Halbmond im Iran.
US-Kampfjets in Kuwait abgestürzt
09.31: Im Golfstaat Kuwait sind nach dortigen offiziellen Angaben mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt.
Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben.
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Kuwaits Behörden hätten die Besatzungsmitglieder der US-Flugzeuge entdeckt und ins Spital gebracht. Ihr Zustand sei stabil, teilte der Sprecher der Staatsagentur Kuna zufolge mit. Man stimme sich direkte mit den US-Truppen im Land ab über die Umstände des Vorfalls, dessen Hintergründe nun untersucht würden.
Kuwait gerät seit der Tötung von Irans oberstem Führer Ali Chamenei ähnlich wie die anderen Golfstaaten unter Beschuss. Der Iran griff infolge der amerikanisch-israelischen Angriffe unter anderem Einrichtungen des US-Militärs in der Golfregion an.
US-Botschaft in Kuwait brennt
09.18: An der US-Botschaft in Kuwait ist offenbar ein Feuer ausgebrochen. An dem Gebäude steige Rauch auf, berichteten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur.
Auch der Nachrichtenkanal Al-Arabija meldete unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass an dem Gebäude Rauch aufsteige. Die Hintergründe blieben zunächst unklar.

«Es gibt eine anhaltende Bedrohung durch Raketen und Drohnen über Kuwait. Kommen Sie nicht zur Botschaft», teilte die US-Botschaft im Land mit. Landsleute wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben und wachsam zu bleiben wegen möglicher Angriffe im Land.
SMI eröffnet im Minus
09.10: Die Schweizer Börse ist am Montag wegen des Kriegs im Nahen Osten mit satten Verlusten in den Handel gestartet. Der Leitindex SMI verliert zur Eröffnung 1,5 Prozent.
Ölpreise steigen massiv
09.09: Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten zunächst kräftig zugelegt, sind dann aber wieder etwas gesunken. In der Nacht zum Montag stiegen die Notierungen für Brent-Öl aus der Nordsee und Rohöl aus den USA in den ersten Handelsminuten um jeweils mehr als zehn Prozent.

Dabei erreichte Brent-Öl in der Spitze bei 82,37 US-Dollar je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl bei 75,33 Dollar den höchsten Stand seit Juni 2025. Zuletzt lag der Preis je Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April nur noch um gut 5 Dollar oder etwa 7,5 Prozent höher bei 78,05 Dollar.
Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um mehr als 4 Dollar auf 71,52 Dollar zu.
Spital im Iran beschossen worden
09.07: Bei den israelisch-amerikanischen Bombardierungen im Iran ist in der Hauptstadt eine Klinik beschädigt worden. Das Gandhi-Krankenhaus in der Millionenmetropole Teheran sei am späten Sonntagabend von einer Rakete getroffen worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend.
«Meine Kollegen sind gerade dabei, das Krankenhaus zu evakuieren», schrieb der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X. Er veröffentlichte ein Video, das einen beschädigten Eingangsbereich zeigte.

Landesweit seien seit Kriegsbeginn sieben medizinische Einrichtungen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. In Teheran seien neben der Gandhi-Klinik zwei weitere Krankenhäuser getroffen worden.
Beschädigt wurde demnach auch ein Krankenhaus in der südwestlichen Provinzhauptstadt Ahwas. Ausserdem seien landesweit drei Rettungswachen angegriffen worden. Die Angaben sind nicht unabhängig zu überprüfen.
Mindestens 31 Tote im Libanon
09.03: Bei den israelischen Angriffen im Libanon sind nach örtlichen Angaben bereits Dutzende Menschen getötet worden.

Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Morgen mitteilte, kamen nach vorläufigen Angaben in den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut sowie im Süden des Landes mindestens 31 Menschen ums Leben.
149 weitere Menschen seien verletzt worden. Israels Militär begann am Morgen eine neue Angriffswelle. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee mit.
Der Iran nutzt Videos von Drohnen, um Stärke zu vermitteln
08.48: Mit iranischen Flaggen und Bildern des verstorbenen Führers Ayatollah Ali Chamenei: Der Iran will mit einem Video, das vom staatlich kontrollierten Sender veröffentlicht wurde, ein Bild der Stärke vermitteln.
Just like the Lord said: an underground Facility of Weapons of War.
— Brandon Biggs (@BrandonBiggs247) March 2, 2026
"Iran’s IRGC has published a video showing Shahed-136 drones inside tunnels and the launching of them towards Israeli/American assets in the region." pic.twitter.com/9FnUxIXIP0
Zu sehen sind reihenweise Drohnen. Sie wurden mutmasslich unter dem Erdboden, in einer Art Tunnel gelagert. Zahlreiche Geschosse sind auf Raketenwerfern montiert.
Israel startet weitere Angriffswelle auf den Libanon
07.14: Das israelische Militär hat eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen.
Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee am Morgen mit. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes.

Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen.
Erneute Luftschläge des Iran gegen Israel
07.05: Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert.
Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee mit.

Unter anderem in Tel Aviv gab es Raketenalarm. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen.
USA greift mit Tarnkappenbombern an
07.01: Bei den Angriffen auf Ziele im Iran hat das US-Militär nach eigenen Angaben auch Tarnkappenbomber vom Typ B-2 eingesetzt.

Sie griffen mit gut 900 Kilogramm (2000 Pfund) schweren Bomben Irans besonders gut geschützte Einrichtungen für ballistische Raketen an. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit.
«Kein Land sollte jemals Amerikas Entschlossenheit bezweifeln», hiess es.
Hochrangiger Beamter: Iran wird nicht mit den USA verhandeln
05.53: Irans oberster nationaler Sicherheitsbeamtererklärte auf X, dass Iran «nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln wird».
Es ist eine direkte Antwort auf Medienberichte, wonach der Iran um Gespräche mit den USA gebeten habe.

«US-Präsident Donald Trump hat die Region mit seinen ‹falschen Hoffnungen› ins Chaos gestürzt. Und ist nun besorgt über weitere Opfer unter den amerikanischen Truppen», hiess es auf X.
«Mit seinen wahnhaften Handlungen hat er seinen selbstgeschaffenen Slogan ‹Amerika zuerst› in ‹Israel zuerst› verwandelt. Und amerikanische Soldaten für Israels Streben nach Macht geopfert».
Miliz im Irak: Haben US-Truppen in Bagdad angegriffen
05.30: Eine mit dem Iran verbündete Miliz im Irak hat nach eigenen Angaben einen Stützpunkt der US-Truppen in der Hauptstadt Bagdad angegriffen. Sie habe heute am frühen Morgen den US-Stützpunkt in der Nähe des Flughafens mit einer Drohne angegriffen, teilte Saraja Aulija al-Dam mit.
Es handle sich dabei um eine «Vergeltung für den getöteten Anführer Ali Chamenei» und eine «Unterstützung» für den Iran. Eine Bestätigung von offizieller irakischer Seite oder vom US-Militär gab es zunächst nicht.
Israel fordert Bewohner im Süden des Libanons zur Flucht auf
04.11: Angesichts der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den beiden Nachbarländern hat die israelische Armee die Bewohner von rund 50 Orten im Süden des Libanons zur Flucht aufgefordert.
Solche Aufrufe des Militärs deuten in der Regel auf bevorstehende Kampfhandlungen in den betroffenen Gebieten hin. Auf der Plattform X erklärte eine Sprecherin der Armee, die Aktivitäten der Hisbollah-Miliz würden Israel zum Handeln zwingen, man wolle aber der Zivilbevölkerung keinen Schaden zufügen.

Die Bewohner der Orte sollten sich zur Sicherheit in offene Gebiete begeben, mindestens einen Kilometer von den Häusern entfernt. Wer sich in der Nähe von Hisbollah-Elementen, Einrichtungen oder Kämpfern aufhalte, riskiere sein Leben, hiess es weiter.
Libanons Ministerpräsident bezeichnet Angriff auf Israel als «unverantwortlich»
03.35: Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam bezeichnete den Raketenbeschuss aus dem Südlibanon auf Israel als «unverantwortliche und verdächtige Handlung, die die Sicherheit des Libanons gefährdet und Israel einen Vorwand liefert, seine Angriffe fortzusetzen.»
Man werde «nicht zulassen, dass das Land in neue Abenteuer hineingezogen wird, und wir werden alle notwendigen Massnahmen ergreifen, um die Täter zu stoppen und das libanesische Volk zu schützen», fügte Salam hinzu. Israel und die Hisbollah-Miliz hatten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander geführt.

Dann trat eine Waffenruhe in Kraft. Das Abkommen sieht unter anderem die Entwaffnung der Hisbollah in mehreren Phasen vor. Eine wichtige Frist dafür lief Ende vergangenen Jahres aber aus. Die Schiiten-Miliz lehnt diesen Schritt weiterhin ab. Beide Seiten werfen einander Verstösse gegen das Abkommen vor.
Israels Armee: Ranghohe Hisbollah-Mitglieder attackiert
03.21: Die israelische Armee hat bei nächtlichen Angriffen in der libanesischen Hauptstadt Beirut nach eigenen Angaben ranghohe Mitglieder der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz angegriffen. Wie die Armee weiter mitteilte, sei ein weiterer wichtiger «Hisbollah-Terrorist» im Süden des Libanons getroffen worden.
Das israelische Militär reagierte damit auf einen nächtlichen Raketenangriff der Schiiten-Miliz auf Israel. Ein Geschoss sei abgefangen worden, mehrere andere in offenem Gelände niedergegangen, hiess es.
Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz Israel mit Raketen angegriffen hat. Sie begründete den Angriff in der Nacht mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran.
Kleinere vierstellige Zahl an EU-Bürgern ist noch im Iran
03.01: Im Iran halten sich schätzungsweise noch ein paar Tausend Menschen auf, die die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates besitzen. Das sagte eine ranghohe EU-Beamtin in Brüssel. Viele von ihnen hätten allerdings auch die iranische Staatsangehörigkeit und wollten nicht zwingend das Land verlassen, ergänzte sie. Genaue Angaben zur Zahl der Menschen, die evakuiert werden wollen, machte sie nicht.
Deutlich mehr Menschen mit Staatsangehörigkeit eines EU-Staates sitzen den Angaben zufolge unfreiwillig in Ländern rund um den Iran fest, weil ihre Flüge wegen Luftraumsperrungen gestrichen wurden. Um ihnen bestmöglich zu helfen, wurde ein EU-Netzwerk für konsularische Zusammenarbeit aktiviert, das die Koordinierung von Evakuierungsbemühungen erleichtern soll.
USA und arabische Staaten verurteilen Angriffe des Irans
02.40: Die USA und eine Gruppe arabischer Staaten haben die iranischen Gegenangriffe in der Region verurteilt. «Die Massnahmen der Islamischen Republik stellen eine gefährliche Eskalation dar, die die Souveränität mehrerer Staaten verletzt und die regionale Stabilität gefährdet», erklärte das US-Aussenministerium.
Der gemeinsamen Erklärung hatten sich demnach auch Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate angeschlossen.
Die Angriffe seien ungerechtfertigt und hätten sich gegen zivile Ziele gerichtet, hiess es. Die USA und ihre Partner bekräftigen in der Erklärung ihren Zusammenhalt und pochen auf ihr Recht, sich und ihr Territorium zu verteidigen.
Israel reagiert auf Hisbollah-Angriff – Explosionen in Beirut-Vororten
02.26: Israels Armee bombardiert nach eigenen Angaben in Reaktion auf den Angriff durch die libanesische Hisbollah-Miliz Ziele im nördlichen Nachbarland. Man habe damit begonnen, Stellungen der mit dem Iran verbündeten Miliz im gesamten Libanon anzugreifen, teilte die Armee in der Nacht mit. Augenzeugen berichteten von Explosionen auch in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut.

Hisbollah-Miliz greift Israel an Seite des Irans an
02.05: Die libanesische Hisbollah-Miliz reklamiert einen nächtlichen Raketenangriff auf Israel für sich. Damit reagiert sie nach eigenen Angaben auf die Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, wie die vom Iran unterstützte Miliz in der Nacht mitteilte.
Raketentrümmer stürzen auf Schiff in Bahrain: Ein Toter
01.45: In Bahrain sind Trümmer einer von der Luftabwehr abgefangenen Rakete auf ein Schiff gestürzt und haben ein Feuer ausgelöst. Dabei kam ein aus Asien stammender Arbeiter ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt, wie das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf auf der Plattform X mitteilte. Der Brand in einem Hafengebiet nahe der Hauptstadt Manama sei inzwischen gelöscht worden.
Weitere Explosionen in Teheran zu hören
01.30: Nach Angaben der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden in einigen Gebieten Teherans weitere Explosionen gemeldet. Israel hat derweil mitgeteilt, die grossangelegten Angriffe auf Ziele in der ganzen Stadt fortzusetzen.
Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle gegen das «iranische Terrorregime im Herzen von Teheran» begonnen worden, teilte das Militär in der Nacht ohne weitere Details mit.
Drohne trifft Mittelmeer-Insel Zypern
01.25: Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag von einer Drohne getroffen worden. Das berichtete das zyprische Nachrichtenportal «Cyprus Mail» unter Berufung auf gut informierte Kreise. Eine Bestätigung seitens der Behörden lag zunächst nicht vor. Wer die Drohne abgefeuert hatte, war zunächst nicht bekannt.
Demnach schlug eine «kleine Drohne» auf dem Flugfeld der Basis ein, die westlich der Hafenstadt Limassol liegt. Die Behörden des Stützpunkts hätten umgehend reagiert und Alarm signalisiert. Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten, jedoch sei «geringer Sachschaden» entstanden.
Trump ist zurück im Weissen Haus
01.22: Donald Trump ist nach Washington D.C. zurückgekehrt und befindet sich laut Medienberichten wieder im Weissen Haus. Er verbrachte das Wochenende in seinem Florida-Resort Mar-a-Lago, wo er die ersten Schläge der «Operation Epic Fury» verfolgte.

Ölpreise ziehen wegen Nahost-Eskalation kräftig an
01.05: Die Ölpreise haben am Montag nach der Eskalation im Nahen Osten wie erwartet zunächst deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um bis zu fast 10 Dollar oder 14 Prozent.
Es kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu. Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Golfstaaten behalten sich «Antwort» vor
01.00: Nach iranischen Vergeltungsschlägen gegen US-Militäreinrichtungen in der Golfregion haben die Staaten des Golf-Kooperationsrats Gegenmassnahmen angekündigt.
Die Aussenminister der sechs Mitgliedsländer erklärten nach einem Treffen am Sonntag, es habe «erhebliche Schäden» durch die iranischen Angriffe auf Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Saudi-Arabien, Oman, Katar und Kuwait gegeben.

Zugleich betonten sie ihre Entschlossenheit, «alle notwendigen Massnahmen» zum Schutz ihrer Länder zu ergreifen – einschliesslich einer möglichen Reaktion auf die Angriffe.
Emirate: 500 Drohnen abgewehrt
00.45: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach eigenen Angaben zahlreiche aus dem Iran abgefeuerte Flugkörper abgewehrt. Wie das Verteidigungsministerium auf X mitteilte, wurden 152 ballistische Raketen und 506 Drohnen von der Luftabwehr abgefangen. Weitere 35 Drohnen seien abgestürzt, zudem seien 13 Raketen ins Wasser gefallen.
Israel meldet Angriff aus dem Libanon
00.33: Israel ist nach Angaben des Militärs aus dem nördlichen Nachbarland Libanon beschossen worden. Ein Geschoss sei von der Luftwaffe abgefangen worden, mehrere andere in offenem Gelände niedergegangen, teilte das Militär in der Nacht mit. Es habe weder Verletzte noch Schäden gegeben.
Zuvor hatten in mehreren Gebieten im Norden Israels Sirenen geheult. Von wem die Geschosse abgefeuert wurden, war zunächst nicht bekannt. Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte dem Iran nach den amerikanisch-israelischen Angriffen zuvor ihre Unterstützung zugesichert.
Briten erlauben USA Nutzung von Militärbasen
22.55: Grossbritannien macht die Unterstützung konkret: Premierminister Keir Starmer hat angekündigt, dass London den USA die Nutzung von zwei britischen Militärbasen für Angriffe auf den Iran erlaubt. Zuvor hatten Deutschland, Grossbritannien und Frankreich in einer gemeinsamen Erklärung betont, entsprechende Militärschläge «ermöglichen» zu wollen.
Trump: «Legt eure Waffen nieder und erhaltet volle Immunität»
22.44: In der Videobotschaft auf Truth Social wendet sich Trump zum Schluss direkt an die iranischen Militärs. Er spricht von Immunität, für diejenigen, die ihre Waffen niederlegen.
«Ich appelliere erneut an die Revolutionsgarde, das iranische Militär und die Polizei: Legen Sie die Waffen nieder und erhalten Sie volle Straffreiheit, oder Sie werden mit Sicherheit sterben. Es wird der sichere Tod sein, und es wird kein schöner Tag werden.»

Und weiter: «Ich rufe alle iranischen Patrioten, die sich nach Freiheit sehnen, dazu auf, diesen Moment zu ergreifen, mutig, kühn und heldenhaft zu sein und ihr Land zurückzuerobern.»
Amerika stünde an ihrer Seite, so Trump. «Ich habe euch ein Versprechen gegeben und dieses Versprechen gehalten. Der Rest liegt nun an euch, aber wir werden da sein, um zu helfen.»
Trump meldet drei tote US-Soldaten – «Amerika wird ihren Tod rächen»
22.30: In einem sechsminütigen Video auf Truth Social erklärt Donald Trump, die Mission im Iran werde so lange fortgesetzt, bis alle US-Ziele erreicht seien. Er berichtete, dass bereits «Hunderte» von Zielen im Iran getroffen worden seien und dass neun Schiffe zerstört wurden.

Er bezeichnete Irans obersten Führer – der gestern bei Angriffen getötet wurde – als einen «elenden und niederträchtigen Mann», an dessen Händen das Blut von Amerikanern und vielen anderen unschuldigen Menschen klebe.
Der Präsident sagte, die USA trauerten um den Tod von drei Angehörigen der Streitkräfte, die «das höchste Opfer gebracht» hätten. «Leider wird es wahrscheinlich noch mehr geben», sagte er und fügte hinzu: «Amerika wird ihren Tod rächen.»

Es ist das erste Mal, dass sich der Präsident – der sich jetzt auf dem Rückflug von Florida nach Washington befindet – öffentlich geäussert hat, seit er gestern eine Ansprache an die Nation gehalten hat.














