Die Polizei hat in Safnern BE ein Lokal wegen Verdachts auf illegale Geldspiele durchsucht. Dabei kontrollierte sie 22 Personen.
Kapo Bern Kappelen
Uniform der Kantonspolizei Bern. - Keystone

Die Polizei hat in Safnern BE ein Lokal wegen Verdachts auf illegale Geldspiele durchsucht. Dabei kontrollierte sie 22 Personen und zeigte den 54-jährigen Betreiber sowie drei weitere Personen an. Eine Person versuchte sich der Kontrolle zu entziehen, wurde jedoch mit Hilfe eines Diensthundes gestellt.

Die gezielte Aktion fand in der Nacht auf Samstag statt, wie die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland am Sonntag mitteilte. Sichergestellt worden sei auch Bargeld, das mutmasslich zum Geldspiel eingesetzt worden sei. Zudem seien im Lokal die Corona-Massnahmen nicht eingehalten worden. Kaum jemand habe Schutzmasken getragen und die maximal zulässige Zahl von Personen sei überschritten worden.

Der Lokalbetreiber und drei weitere Personen müssen sich wegen Widerhandlungen gegen das Geldspielgesetz und das Gastgewerbegesetz vor der Justiz verantworten. Ein 42-Jähriger wird zudem wegen Verstosses gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz angezeigt.

Ein 37-jähriger Mann, der vor der Kontrolle flüchtete, konnte in einem nahegelegenen Waldstück mit Hilfe eines Diensthundes aufgespürt und angehalten werden. Dabei ist der Mann gemäss Mitteilung vom Hund gebissen und dabei leicht verletzt worden. Er muss sich wegen Hinderung einer Amtshandlung und ebenfalls wegen Wiederhandlungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz juristisch verantworten.

Mehr zum Thema:

Coronavirus Geldspielgesetz Hund