Aare

    Neues Projekt für Aufweitung der Aare in Berner Elfenau ist bereit

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Der Kanton Bern schickt am 1. November einen Wasserbauplan für die Ufergebiete der Aare in Berns Elfenau in die Mitwirkung. Es ist ein neues Projekt, nachdem vor mehr als zehn Jahren ein kommunales Projekt am Widerstand von Anwohnerinnen und Anwohnern scheiterte.

    Ein Schwanenpaar mit vier Jungen schwimmt auf der Aare in der Elfenau bei Bern. - Keystone

    Wie die kantonale Bau- und Verkehrsdirektion (BVD) am Montag mitteilte, sind die Abwasser- und Trinkwasserleitungen auf den beiden Seiten der Aare in diesem Gebiet durch die Erosion gefährdet. Sie sollen nun geschützt werden.

    Auf der Berner Seite der Aare soll die Abwasserleitung in der Elfenau verlegt werden. So kann der Aare mehr Platz gegeben werden.

    Die Elfenau soll wieder zur Flussaue werden, welche wertvolle Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere bietet. Die nationalen Gesetze verlangen, dass bei Eingriffen in ursprüngliche Auen die natürliche Dynamik wiederhergestellt wird. Der Kanton Bern will aber die Elfenau auch als wichtiges Naherholungsgebiet erhalten.

    Deshalb soll der beliebte Aareuferweg über einen Steg entlang des Auengebiets geführt werden. Das Chräbsebächli und die Badebuhnen im unteren Bereich der Elfenau bleiben bestehen.

    In den Jahren 2005 und 2006 machte die IG Elfenau Druck gegen die damaligen Pläne der Stadt Bern zur Aufweitung der Aare, aber auch der damalige FDP-Gemeinderat Kurt Wasserfallen. Er erhob als Privatperson Einsprache gegen das vom Gemeinderat verabschiedete Aare-Aufweitungsprojekt.

    Später zog er die Einsprache bedingt zurück. 2007 gab die Stadt Bern die Federführung bei diesem Projekt an den Kanton Bern ab.

    Zum neuen Projekt lädt der Kanton Bern am 1. November zur öffentlichen Informationsveranstaltung. An ihr teilnehmen werden auch der kantonale Bau- und Verkehrsdirektor Christoph Neuhaus sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Gemeinden Bern, Muri bei Bern und Köniz. Der Anlass wird auf der Internetseite des Kantons Bern live übertragen.

    Am Samstag, dem 6. November können Interessierte zudem an einem «Projektspaziergang» teilnehmen. Das Mitwirkungsdossier ist auf der Internetseite des Kantons Bern zu finden und liegt in den drei genannten Gemeinden auf.

    http://www.be.ch/elfenau

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