Muris Stimmvolk entscheidet über Sanierung des Gemeindehauses
Am 25. September 2022 entscheidet das Stimmvolk von Muri bei Bern, ob das aus den 1960er-Jahren stammende Gemeindehaus umfassend saniert wird.

Wie die Muriger Gemeindeverwaltung am Mittwoch, 31. August 2022, mitteilte, ist geplant, die Fassaden zu dämmen und die Haustechnik auf den neusten Stand zu bringen. Auch soll die Beleuchtung auf LED umgestellt werden und aufs Dach und an die Südfassade kommt eine Photovoltaikanlage. Das Gemeindeparlament stellte sich im Juni einstimmig hinter den Kreditantrag von 14,6 Millionen Franken.
Ist das Gebäude einmal saniert, erfüllt es die Kriterien der zweithöchsten Energieeffizienzklasse gemäss Vorgaben des Kantons - im Dachaufbau sogar jene der höchsten Klasse. Die Gemeinde Muri will als Energiestadt eine Vorbildfunktion einnehmen.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie waren auch ein Neubau sowie verschiedenen Standortvarianten in Erwägung gezogen worden. Resultat war, dass ein Neubau 40 Prozent teurer würde als die Sanierung des Gebäudes.
Erscheinungsbild soll unverändert bleiben
Das äussere Erscheinungsbild des als «erhaltenswert» eingestuften Gebäudes soll bewahrt werden. Das Innere wird verändert. So ist geplant, im Erdgeschoss ein zentrales Empfangsdesk einzurichten, wo möglichst viele Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern direkt bearbeitet werden.
In den Obergeschossen soll ein flexibles Raumkonzept zur Anwendung kommen. Auch der Aussenraum wird neu gestaltet. Am 6. September 2022 erläutern Muris Gemeinderat, Planer und Architekten das Projekt an einer öffentlichen Informationsveranstaltung.
Die Gemeinde Muri bei Bern, zu der auch die Ortschaft Gümligen gehört, zählt gegen 13'000 Einwohnerinnen und Einwohner.






