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    Kanton Bern: Cyberangriff auf Softwarelieferantin der Pensionskassen

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    Im Kanton Bern wurde Ende September eine Softwarelieferantin der Pensionskassen BPK und BLVK angegriffen. Hinweise auf Datendiebstahl gibt es bislang keine.

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    Ein Polizei Absperrband markiert eine Sperrzone (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

    Ende September wurde eine externe Softwarelieferantin der Bernischen Pensionskasse (BPK) und der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) Opfer eines Cyberangriffs. Das betroffene Unternehmen hat unmittelbar Strafanzeige erstattet. Ermittlungen der Bundesanwaltschaft sind im Gang.

    Die beiden Pensionskassen stehen mit der Softwarelieferantin sowie der Finanzdirektion und der Bildungs- und Kulturdirektion in Kontakt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise, dass Daten der beiden Pensionskassen gestohlen wurden. Jedoch kann dies nicht vollständig ausgeschlossen werden.

    Sollten entgegen allen Hinweisen dennoch Daten gestohlen worden sein, werden die beiden Pensionskassen darüber orientieren.

    Die BPK versichert das Kantonspersonal und die Hochschulen

    Die BPK ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie versichert u.a. das Kantonspersonal und das Personal der drei kantonalen Hochschulen im Bereich der beruflichen Vorsorge. Zudem sind der BPK weitere Arbeitgebende, die mit dem Kanton wirtschaftlich oder finanziell eng verbunden sind, angeschlossen.

    Per 31. Dezember 2025 waren bei der BPK 42'145 Personen aktiv versichert. Dazu kommen 18'321 rentenbeziehende Personen.

    Die BLVK ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie versichert die bernischen Lehrkräfte gegen die wirtschaftlichen Folgen von Invalidität, Alter und Tod. Per 31. Dezember 2025 waren bei der BLVK 21'417 Aktive und 10'259 Rentenbeziehende versichert.

    Kommentare

    User #1370 (nicht angemeldet)

    Wer seine PK Gelder die nächsten Jahre abzieht wird höchstens noch einen Bruchteil dessen er eingezahlt hat erhalten, ihr werdet es sehen...

    User #3497 (nicht angemeldet)

    Das hat aber das SRF anders geschrieben.... Es sind sensible Daten abgeflossen, nur weiss man nicht ob nur die Angestellten oder die jetzigen Pensionierten mit betroffen sind. Letztendlich frage ich mich, wie das überhaupt beim Bund möglich ist. Ich bin doch davon ausgegangen, dass der Bund sichere Systeme hat, oder ist die Digitalisierung nur noch ein Aufgeben, weil man es nicht beherrschen kann?

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