Nach einer Bauzeit von 18 Monaten ist die Sanierung der englischen Anlagen abgeschlossen. Die Arbeiten im schwer zugänglichen Gelände verliefen ohne Probleme.
Stadt Bern Altstadt Münster
Die Stadt Bern. (Archivbild) - sda

Seit kurzem laden die sanierten englischen Anlagen zwischen Bärenpark und Kirchenfeldbrücke wieder zum Spazieren und Verweilen ein. In der bewaldeten Grünanlage im Herzen von Bern wurden während 18 Monaten die Wege, Treppen und Mauern sowie die verschiedenen Plätze und Wasserstellen erneuert.

Neben der Instandstellung des Wasserspeiers am Waldbrunnenplatz konnte auch der mit Quellwasser gespiesene Waldteich als wichtiges Element wiederhergestellt werden.

Die Arbeiten im steilen Gelände waren herausfordernd, insbesondere die Zufahrt für Maschinen oder die Lieferung von Material gestaltete sich schwierig. Dennoch konnte die Sanierung ohne grössere Zwischenfälle durchgeführt werden.

Die englischen Anlagen tragen zum Stadtklima und zur Biodiversität bei

Die Anlage wurde behutsam saniert, im Sinne der historischen Idee. Ziel war es, die Geschichte des Ortes sorgfältig weiterzuschreiben. Mit ihrer speziellen Lage am Aarehang und mit Blick auf die Altstadt sind die Englischen Anlangen eine bedeutende städtische Grünanlage.

Diese bietet nach der Erneuerung mehr Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung. Die englischen Anlagen tragen ausserdem zu einem guten Stadtklima und zum Erhalt der Biodiversität bei. Schattige Orte bringen einen Kühleffekt, und die vielen alten Bäume sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Die Anlage ist zudem eines der wichtigen Gartendenkmäler der Stadt Bern. Den hohen kulturlandschaftlichen Wert der Anlage und der durchgeführten Massnahmen würdigt der Fonds Landschaft Schweiz FLS mit einer grosszügigen finanziellen Unterstützung.

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