Die Beschlüsse des Obwaldner Kantonsrats in Kürze

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Der Kantonsrat Obwalden hat in seiner Sitzung vom Donnerstag, die wegen der Coronapandemie nicht im Rathaus, sondern in der Aula Cher stattfand:

    Regierung Obwalden
    Die Obwaldner Fahne hängt am Regierungsgebäude (Symbolbild) - Keystone

    - Wahlen für die Gerichte für die Amtsdauer 2020 bis 2024 vorgenommen. In der Kampfwahl für das Amt des Vizepräsidenten der Abteilung Obergericht setzte sich Ruth von Rotz-Spichtig (SVP) durch gegen Martin Dahinden (SP). Zum geschäftsleitenden Obergerichtspräsidenten wurde Andreas Jenny gewählt, zum Vizepräsidenten der Abteilung Verwaltungsgericht Alois Vogler und zum Vizepräsidenten des Kantonsgerichts Hans Peter Huez.

    - die Überschreitung des leistungsbezogenen Kredits 2020 des Kantonsspitals Obwalden von maximal 4,4 Millionen Franken wegen des Coronavirus genehmigt.

    - einen Objektkredit von 694'000 Franken für die Sanierung der Kantonsstrasse in Engelberg mit 49 zu 0 bei 3 Enthaltungen bewilligt.

    - einen Kantonsbeitrag von maximal 10,2 Millionen Franken an das Hochwasserschutzprojekt Kleine Schliere in Alpnach gutgeheissen.

    - den Selbstbehalt für das Anrecht auf Prämienverbilligung (IPV) 2020 erneut erhöht von 10,75 Prozent auf 11,25 Prozent bei einem Einkommen bis 35'000 Franken.

    - den Bericht zur Umsetzung des Kindes- und Erwachsenenschutzgesetzes zur Kenntnis genommen und einen Nachtrag zur Verordnung genehmigt, um die Kesb-Finanzierung dem Kanton zu übertragen. Auf Antrag der SVP muss die Regierung aber ein gerechteres Finanzierungsmodell erarbeiten.

    - zwei Kantonsrätinnen und fünf Kantonsräte verabschiedet.

    - eine Erhöhung der Familienzulagen um 20 Franken in erster Lesung beraten.

    - grossmehrheitlich das Kantonsbürgerrecht 13 Gesuchstellern erteilt und es einstimmig einer Person verweigert, da diese mit dem Gesetz in Konflikt geraten war.

    - einen Nachtrag zum Finanzausgleichsgesetz in erster Lesung beraten und einen Rückweisungsantrag aus den Reihen der CVP abgelehnt.

    - einen Nachtrag zum Sportfördergesetz in erster Lesung beraten. Die Änderung, wonach Leistungssportler künftig bis zu 12'000 Franken pro Jahr aus dem Lotteriefonds erhalten sollen, war unbestritten.

    - die Schutz- und Nutzungsplanung der Aue Steinibach, Giswil mit 49 zu 0 bei 2 Enthaltungen und jene der Aue Laui, Giswil mit 50 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung bewilligt.

    - den Tätigkeitsbericht 2019 des Datenschutzbeauftragten einstimmig zur Kenntnis genommen.

    - den Geschäftsbericht des Verkehrssicherheitszentrums Obwalden/Nidwalden 2019 einstimmig zur Kenntnis genommen.

    - mit 49 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung den Geschäftsbericht des Informatikleistungszentrums Obwalden/Nidwalden 2019 zur Kenntnis genommen.

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