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BSV Bern verpasst Überraschung gegen Kadetten knapp

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Lange Zeit sah der BSV Bern wie der sichere Sieger aus, doch die Kadetten Schaffhausen drehten das Spiel spät. Das 28:29 bedeutet den Rückstand in der Serie.

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Der BSV Bern gehört zu den grössten Handballclubs im Kanton Bern. Die Berner tragen ihre Heimspiele in der Mobiliar Arena Gümligen aus. - Thomas Lehmann/ Grafik Nau.ch

Wie der BSV Bern berichtet, musste sich das Team im zweiten Spiel der Halbfinalserie den Kadetten Schaffhausen knapp mit 28:29 geschlagen geben. Nach einer starken ersten Halbzeit und zwischenzeitlicher Führung gelang es den Stadtbernern in der Schlussphase nicht, den Vorsprung zu verteidigen.

Beide Torhüter starteten mit Paraden in die Partie, ehe Michael Kusio in der vierten Minute den BSV in Führung brachte. Auch vom Penaltypunkt blieb Mathieu Seravalli zunächst Sieger, sodass die Stadtberner sich früh leicht absetzen konnten.

Treffer von Wanner, Eggimann und Jauer sorgten dafür, dass der BSV immer wieder vorlegte. Die Kadetten hielten dagegen und glichen mehrfach aus. Dennoch überzeugten die Stadtberner mit einer engagierten Defensive und einem starken Seravalli im Tor, der unter anderem mehrere Penaltys parierte.

Fünf-Tore-Polster zur Halbzeit

Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte sich der BSV etwas absetzen: Dank Treffern von Corluka, Jauer und Aufdenblatten sowie einem schnellen Umschaltspiel wuchs der Vorsprung auf fünf Tore an. Zur Pause führten die Stadtberner mit 16:13.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand kontinuierlich. Der BSV hielt zunächst dagegen – unter anderem durch Treffer von Kalt, Nyström und Wanner – und verteidigte die knappe Führung.

Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich jedoch wieder vermehrt Fehler im Angriff ein, während die Kadetten ihre Chancen konsequenter nutzten. So gelang es den Schaffhausern, das Spiel zu drehen und in der Schlussphase erstmals mit zwei Toren in Führung zu gehen.

Umkämpfte Partie bis zum Schluss

Der BSV zeigte nochmals Moral und kam kurz vor Schluss durch Wanner und einen weiteren Treffer zum Anschluss. Auch Seravalli setzte mit einer Parade nochmals ein Zeichen, doch die Zeit reichte nicht mehr für den Ausgleich. Am Ende mussten sich die Stadtberner knapp mit 28:29 geschlagen geben.

In einer intensiv geführten Partie versuchten die Gäste immer wieder, in den Zweikämpfen Vorteile zu erzwingen. Zudem sorgte das Verhalten einzelner Schaffhauser Spieler nach Spielschluss gegenüber dem Publikum und dem BSV Bern für einen unschönen Abschluss dieser ansonsten hochklassigen Begegnung.

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ki
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