Im Rahmen des Projekts «Dr nöi Breitsch» sollen am Breitenrainplatz in der Rodtmattstrasse und bei der Tellstrasse zusätzliche Flächen entsiegelt werden.
Stadt Bern Altstadt Münster
Die Stadt Bern. (Archivbild) - sda

Die Stadt Bern hat es sich zum Ziel gesetzt, bei allen ihren Infrastrukturprojekten auch Massnahmen zugunsten des Klimas umzusetzen. Abklärungen für solche Massnahmen werden während der Projektierungsphase gemacht, aber auch während der Realisierung von Projekten werden laufend Optimierungen geprüft.

Ausgeglichenes Mikroklima durch entsiegelte Flächen

Bei der Umsetzung des Grossprojekts «Dr nöi Breitsch» hat sich gezeigt, dass gewisse Flächen zusätzlich entsiegelt und teilweise begrünt werden können. Es handelt sich dabei ausschliesslich um Flächen, die weder als Parkplätze dienen noch andere verkehrliche Ansprüche tangieren.

Konkret sind Massnahmen bei der Einmündung der Tell- in die Rodtmattstrasse sowie zwischen den Bäumen an der Rodtmattstrasse geplant. Zudem sollen mehrere sogenannte Baumscheiben auf dem Breitenrainplatz, die bisher mit Abdeckungen aus Gussrost geplant waren, neu gepflästert oder begrünt werden.

Entsiegelte Flächen heizen sich weniger auf, zudem kann das Wasser versickern. Das sorgt für ein ausgeglichenes Mikroklima und wirkt der Hitze in der Stadt entgegen.

Öffentliche Auflage gestartet

Weil das Projekt «Dr nöi Breitsch» (Abschnitt Breitenrainplatz/Rodtmattstrasse) mit einem kommunalen Strassenplan (Überbauungsordnung) genehmigt wurde, bedarf es für die Anpassungen einer geringfügigen Planänderung. Der Gemeinderat hat die nachträglich geplanten Massnahmen zur öffentlichen Auflage freigegeben.

Die Akten liegen vom 12. Januar bis 11. Februar 2022 beim Tiefbauamt der Stadt Bern öffentlich auf und können gegen Voranmeldung eingesehen werden. Zudem sind die Pläne auch online einsehbar.

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