Die Angestellten des Kantons Bern sollen auch nach der Coronapandemie unter bestimmten Bedingungen zu Hause arbeiten können. Das will die Berner Kantonsregierung. Sie hat eine Strategie zur Förderung von Home Office und mobilem Arbeiten verabschiedet.
Telearbeit homeoffice
Eine Person arbeitet im Homeoffice. - dpa

Wie sie am Freitag mitteilte, legt die Strategie die Eckwerte fürs Arbeiten zu Hause fest. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen sollen die Kantonsangestellten ihre Arbeiten flexibel gestalten können.

Die Möglichkeit der Arbeit im Home Office wird nach einheitlichen Kriterien unter Berücksichtigung von Funktion, Aufgaben und Beschäftigungsgrad festgelegt. Der maximale Anteil von Home Office beträgt 50 Prozent des Arbeitspensums.

Bereits im Jahr 2015 habe sich der Regierungsrat zum flexiblen und ortsunabhängigen Arbeiten bekannt, steht in der Mitteilung weiter. Nun hat die Kantonsregierung die Rahmenbedingungen präzisiert.

Im März dieses Jahres war Home Office beim Kanton Bern auch ein Thema im bernischen Grossen Rat. Dieser erklärte damals eine Motion von Casimir von Arx (glp/Schliern bei Köniz) für erheblich. Sie fordert den dauerhaften Ausbau von Home Office in der Kantonsverwaltung.

Die Kantonsregierung schrieb in der Antwort auf diesen Vorstoss, längerfristig sei damit zu rechnen, dass das Arbeiten im Home Office Auswirkungen auf den Bedarf an Büroarbeitsplätzen haben werde.

Das Amt für Grundstücke und Gebäude sei beauftragt worden, die Flächenstandards des Kantons Bern zu überprüfen. Das Amt plane, die Resultate der Prüfung dem Regierungsrat im Verlauf dieses Jahres vorzulegen.

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