Berner Hochfeld-Quartier erhält eine grossflächige Begegnungszone

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Wie die Stadt Bern angibt, wird im Mai 2023 die sechste Begegnungszone umgesetzt. Mit den Massnahmen soll unter anderem der Schulweg für Kinder sicherer werden.

Die Altstadt Bern mit dem historischen Zytgloggeturm im Hintergrund.
Die Altstadt Bern mit dem historischen Zytgloggeturm im Hintergrund. - Nau.ch / Hüseyin Aydemir

Im Hochfeld realisiert die Stadt Bern im Mai 2023 die sechste grossflächige Begegnungszone.

Dies, nachdem ein Beschwerdeverfahren einvernehmlich beendet werden konnte.

Mit den Massnahmen soll unter anderem der Schulweg für die Kinder und Jugendlichen im Quartier sicherer werden.

Initiative des Quartiers

Die Errichtung der Begegnungszone beruht auf einer Initiative des Quartiers.

Das Projekt umfasst das Gebiet zwischen der Länggassstrasse, Mittelstrasse und Vereinsweg, Neubrückstrasse und Hochfeld- und Beaulieustrasse.

In einigen Teilen des Quartiers gibt es bereits Begegnungszonen. Diese werden nun zu einer einzigen grossflächigen Begegnungszone verbunden.

Umsetzung dank Kompromiss

Einzig im Bereich der Mittelstrasse wird zwischen der Brückfeldstrasse und der Neubrückstrasse auf eine Verlängerung der bestehenden Begegnungszone verzichtet.

Mit diesem Kompromiss konnte die Stadt ein Beschwerdeverfahren einvernehmlich beenden und somit den Weg zur Umsetzung der grossflächigen Begegnungszone ebnen.

Arbeiten starten am 1. Mai 2023

Die für die Umsetzung erforderlichen Signalisations- und Markierungsarbeiten werden mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes von ewb koordiniert und starten bei guter Witterung am Montag, 1. Mai 2023.

Einzelne Parkplätze müssen vorübergehend mit Halteverbotstafeln aufgehoben werden, die Strassen bleiben indes zu jedem Zeitpunkt befahrbar.

Auf bauliche Massnahmen im Strassenraum wird verzichtet.

Mehr Sicherheit und Lebensqualität

Ziel der grossflächigen Begegnungszone im Hochfeld ist es, die Verkehrs- und Schulwegsicherheit zu erhöhen.

Das freie Queren mit Fussgängervortritt wird überall ermöglicht. Die Geschwindigkeit wird auf Tempo 20 reduziert.

Die Strassen innerhalb der Begegnungszone sollen nicht mehr nur als reine Verkehrsachsen dienen, sondern auch anderen Nutzungen zur Verfügung stehen.

Kredit für Planung und Umsetzung

Die grossflächige Begegnungszone geht auf einen politischen Vorstoss aus dem Stadtrat sowie auf einen Antrag der Quartierkommission Länggasse Engehalbinsel (QLE) zurück.

Für die Planung und Umsetzung bewilligte der Gemeinderat im Herbst 2020 einen Kredit von 296'000 Franken.

Mit der Umsetzung im Hochfeld wird es in der Stadt Bern bald mehrere grossflächige Begegnungszonen geben.

Grosses Interesse an verkehrsberuhigten Zonen

Neben den bestehenden im Nordquartier, Burgfeld, Breitfeld und Obstberg werden diesen Frühling auch im Weissenstein und Marzili grossflächige Begegnungszonen realisiert.

Hinzu kommen mehr als 150 bestehende kleine Begegnungszonen.

In der Bevölkerung besteht nach wie vor ein grosses Interesse an dieser Art der Verkehrsberuhigung. Viele Gesuche sind derzeit hängig.

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