Bern verabschiedet neue Digitalstrategie für alle

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Bern startet neue Digitalstrategie: Digitale Services, Teilhabe, Nachhaltigkeit und Kompetenzen stehen im Zentrum für eine moderne, bürgernahe Verwaltung.

Altstadt Bern Münster
Blick auf die Altstadt Bern und das Münster. - Keystone

Wie die Stadt Bern mitteilt, hat der Gemeinderat eine neue Digitalstrategie verabschiedet. Diese zeigt auf, wie die Stadt Bern den digitalen Wandel in den kommenden Jahren verantwortungsvoll und zukunftsgerichtet gestaltet.

Sie ersetzt die bisherige Strategie aus dem Jahr 2021. Unter dem Leitsatz «Einfach für alle» stellt die Stadt Bern die Bedürfnisse der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Mitarbeitenden ins Zentrum.

Die Digitalstrategie basiert auf fünf strategischen Stossrichtungen: Wandel aktiv gestalten, inklusive Gemeinschaft, Digitale Infrastruktur für den Service public, Digitale Nachhaltigkeit sowie Digitale Kompetenzen. Diese Stossrichtungen bilden den Rahmen für die Weiterentwicklung der digitalen Angebote und stellen sicher, dass Digitalisierung wirkungsorientiert, koordiniert und nachhaltig umgesetzt wird.

Die Digitalstrategie verfolgt einen dynamischen Ansatz und wird regelmässig überprüft. Die konkrete Umsetzung erfolgt über ein separates Umsetzungskonzept und ein städtisches Digitalportfolio, das Prioritäten, Kosten und Wirkungen transparent steuert.

Digitalisierung für einen modernen Service public

Die Digitalisierung bietet grosse Chancen für eine leistungsfähige, bürgernahe Verwaltung. Die Stadt Bern nutzt diese Möglichkeiten, um ihre Dienstleistungen einfacher, verständlicher und effizienter zu gestalten.

Ziel ist, dass digitale Angebote rund um die Uhr verfügbar, barrierefrei zugänglich und an den unterschiedlichen Lebensrealitäten der Menschen ausgerichtet sind. Dabei ergänzen digitale Lösungen den persönlichen Kontakt – sie ersetzen ihn nicht.

Inklusion und Teilhabe als Leitgedanken

Ein zentrales Ziel der neuen Digitalstrategie ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen sollen unabhängig von Alter, Herkunft oder individuellen Voraussetzungen Zugang zu den städtischen Dienstleistungen haben.

Die Stadt Bern setzt deshalb auf barrierefreie digitale Angebote und stellt dort Unterstützung bereit, wo sie benötigt wird. So will sie die digitale Spaltung verringern und Chancengleichheit stärken.

Mitarbeitende als Schlüssel zum Erfolg

Der digitale Wandel gelingt nur mit den Menschen, die ihn umsetzen. Die Stadt Bern fördert ihre Mitarbeitenden gezielt in ihren digitalen Kompetenzen und versteht sich als lernende Organisation.

Moderne Arbeitsmittel, neue Arbeitsformen und kontinuierliche Weiterbildung schaffen die Voraussetzungen für eine zeitgemässe, agile Verwaltung.

Verantwortungsvoller Umgang mit Daten

Datenschutz, Datensicherheit und Transparenz haben für die Stadt Bern höchste Priorität. Gleichzeitig fördert sie die Nutzung von Open Government Data, also frei zugängliche Verwaltungsdaten, um Innovation, Beteiligung und Vertrauen zu stärken.

Neue Technologien kommen gezielt dort zum Einsatz, wo sie einen klaren Nutzen für Bevölkerung und Verwaltung bringen.

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